USA: US-Firmen kritisieren Trump nach Klima-Rückzug in offenem Brief

In einem offenen Brief kritisieren Adobe, Hewlett Packard, Microsoft, Google, Apple und Co. die Entscheidung Trumps, aus dem Pariser Klimaschutz-Abkommen auszusteigen.

Washington - Nach dem angekündigten Rückzug der USA aus dem Pariser Klimaabkommen will auch der Chef des Unterhaltungskonzerns Walt Disney nicht länger als Berater von Präsident Donald Trump herhalten. Technologiefirmen wie Microsoft, Google und Apple sowie große Lebensmittelkonzerne und Kleidungsunternehmen unterzeichneten den Brief. Ihr Ziel sei eine energieeffiziente und wenig Treibhausgase ausstoßende US-Wirtschaft. Er ziehe sich aus dem Beratergremium des Präsidenten zurück, schrieb Robert Iger im Kurznachrichtendienst Twitter. Zuvor hatte sich schon der Chef des Elektroautobauers Tesla, Elon Musk, zu diesem Schritt entschlossen. Musk ließ mitteilen, er habe "keine andere Wahl", als seine Beratertätigkeit zu beenden. Der größte US-Autohersteller General Motors erklärte, das Unternehmen würde weiter daran festhalten, eine bessere Umwelt zu schaffen.

Das jetzige Abkommen lade die Kosten bei den amerikanischen Bürgern ab, sagte Trump. Wie der Brief der Unternehmen an ihn jedoch deutlich zeigt, vertritt er damit nicht zwingend die Interessen der amerikanischen Wirtschaft.

Der Republikaner löst damit ein zentrales Wahlkampfversprechen ein und setzt seine harte Linie unter der Devise "Amerika zuerst" fort.

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