Massenpanik in Turin: Mindestens 1.500 Menschen bei Public Viewing verletzt

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Wie konnte das passieren?

Panik auf dem Turiner Platz San Carlo.

Ihre Artikelempfehlung des Artikels "Panik beim Public Viewing in Turin - 200 Verletzte" wurde versendet! Sieben Menschen wurden nach Angaben der Polizei schwer verletzt. Das löste Terror-Angst aus, in wilder Panik versuchten die Anhänger zu flüchten, viele kamen zu Fall, wurden niedergetrampelt. Ein Siebenjähriger und eine Frau seien lebensgefährlich verletzt.

Mehr als 1000 Menschen seien verletzt worden, als Fans des italienischen Clubs unvermittelt von dem zentralen Platz San Carlo weggerannt seien, berichteten italienische Medien. Die Staatsanwaltschaft Turin leitete Ermittlungen ein. Bürgermeister Renato Saccone sagte am Sonntagmorgen, dass Menschen immer noch nach Verwandten oder Bekannten suchten.

Der genaue Unglückshergang war noch unklar. So könnte eine umgefallene Absperrung die Panik ausgelöst haben. Fans berichteten von vollkommener Planlosigkeit und versperrten Fluchtwegen.

Die meisten seien aber leicht verwundet, vor allem mit Schnittverletzungen. Bilder am späten Abend zeigten Dutzende verlorene Schuhe und Rucksäcke auf dem inzwischen verlassenen Platz. Menschen flüchten sich auf Kioskdächer, suchen Freunde und Kinder, die im Gedränge verloren gegangen sind. Auf dem Platz waren rund 30'000 Menschen. Beispielsweise sollten Knallkörper auf dem Gelände des Public-Viewing verboten sein, es habe aber scheinbar keine ausreichenden Kontrollen gegeben.

"Es gab nur Kontrollen, was gefälschte Merchandising-Produkte anging, aber keine Kontrollen, um den Flaschenverkauf und den ungeregelten Zugang zu verhindern", schrieb ein Nutzer auf Twitter an Turins Bürgermeisterin Chiara Appendino, die sich erschüttert über die Ereignisse gezeigt hatte.

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