Londoner Polizei: Wir wissen, wer die Täter sind

Londoner Polizei: Wir wissen, wer die Täter sind

May hat einem Bericht des "Telegraphs" zufolge für Sonntag früh eine Sicherheitssitzung einberufen.

Japan hat eine Reisewarnung für seine Staatsbürger in der britischen Hauptstadt herausgegeben. Bei Razzien im multi-ethnischen Viertel Barking im Osten Londons nahmen sie zwölf Verdächtige fest. Insgesamt hatte die Polizei drei Täter bei dem Terroranschlag an der London Bridge erschossen. Danach seien sie ungehindert zum nahegelegenen Borough Market gelaufen, wo sie in einem Restaurant erneut auf Menschen eingestochen hätten, teilte die Polizei mit. Trotzdem hinterließen die Terroristen eine Spur aus Leichen und Blut: Sieben Menschen sind tot, 48 sind, teils schwerst, verletzt worden. Einige der Verletzten schweben laut dem Londoner Bürgermeister Sadiq Khan in Lebensgefahr. Hinweise auf Schweizer Opfer lagen zunächst keine vor. 48 Menschen wurden verletzt in die umliegenden Krankenhäuser gebracht.

Den Opfern des Londoner Terroranschlag soll am Dienstag mit einer Schweigeminute gedacht werden.

Polizisten inspizieren eine Karte der Gegend rund um den Anschlagsort. Ihm wurde ins Gesicht und ins Bein gestochen. Die Polizei geht vorläufig davon aus, dass es keine weiteren Attentäter gab. Das teilte die Polizei in London am Sonntag mit.

Der Angriff ereignete sich nur fünf Tage vor der Parlamentswahl am Donnerstag. Er sicherte Premierministerin Theresa May per Telefon die volle Unterstützung im Kampf gegen den Terrorismus zu. "Jetzt reicht's", sagte die Regierungschefin. Das bedeutet, dass weitere Anschläge unmittelbar bevorstehen könnten. "Etwas muss sich ändern". "Wir müssen viel stärker daran arbeiten, ihn zu erkennen und ihn aus dem öffentlichen Dienst und der Gesellschaft auszurotten". Es gebe "viel zu viel Toleranz für Extremismus in unserem Land", sagte sie nach einer Sitzung ihres Krisenkabinetts.

Internet und Messengerdienste dürften Extremisten keinen Rückzugsort mehr bieten. Vielmehr müsste der virtuelle Raum besser überwacht und reguliert werden, um die Kommunikationswege von Terroristen zu stören. Sie betonte, dafür brauche es internationale Vereinbarungen.

Die britischen Parteien setzen ihren Wahlkampf. Es könne nicht zugelassen werden, dass Gewalt den demokratischen Prozess aufhalte. Dann griffen sie Passanten mit Messern an.

"Das war wie ein Amoklauf", zitierte die BBC einen Zeugen.

Die Identität der drei mutmaßlichen Täter ist weiterhin unbekannt. Vom Notruf bis zur Erschießung der Angreifer vergingen acht Minuten. Inwieweit sie in den Anschlag verwickelt waren, blieb zunächst unklar. Die Polizei erklärte am Abend allerdings, sie sei "zunehmend zuversichtlich, dass diese Attacke von drei Individuen verübt" worden sei. Er habe sich dann den drei Attentätern in den Weg gestellt.

Bei einem dritten Vorfall im Londoner Bahnhof Vauxhall, bei dem die Polizei zu einer Messerstecherei gerufen wurde, stellte sich später heraus, dass er nicht mit der Tat auf der London Bridge in Zusammenhang steht. Die mutmaßlichen Angreifer wurden erschossen.

Die islamistische Terrormiliz ISIS hat sich über ihren Nachrichtenkanal "Amaq" am Sonntag zu dem Anschlag in London bekannt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte sich bestürzt. Sie töteten mindestens sieben Menschen.

Der wegen des Anschlags unterbrochene Wahlkampf werde am Montag weitergehen, erklärte die Premierministerin weiter.

Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron sprach von einer "neuen Tragödie".

Auch Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel reagiert auf die Anschläge in London: "Meine Gedanken sind bei den Familien der Opfer". In Berlin ließ der Senat gestern aus Solidarität mit der Partnerstadt London das Brandenburger Tor in den Farben der britischen Flagge anstrahlen.

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