Manchester - 50.000 Menschen bei Benefizkonzert

Tausende Fans waren beim Benefizkonzert vor Ort

116 weitere Menschen wurden verletzt. "(.) Diese Einigkeit, die ihr hier heute Abend zeigt, ist die Medizin, die die Erde genau jetzt braucht".

Das taten sie auch gleich zu Beginn, denn nach Walsh durften Zuschauer ihre Meinung zu den Terroranschlägen in Manchester und London sagen. "Wie können nur Kinder und Jugendliche im Fokus der Terroristen stehen?" und "Warum greift jemand unschuldige Kinder an?", sind Fragen, die in den vergangenen Tagen oft gestellt wurden. Am Wochenende hatte Grande zudem Opfer des Anschlags im Krankenhaus besucht.

Zusammen mit einer Reihe anderer Weltstars sang Ariana Grande im Old Trafford Cricket Stadion gegen den Terror.

Viele der Konzertbesucher trugen als Zeichen der Würdigung der Opfer Anstecker mit der Aufschrift "Für unsere Engel" oder hielten Schilder mit der Aufschrift "Wir stehen zusammen" hoch. Nach dem Anschlag in London hatte Grande im Kurzmitteilungsdienst Twitter "Bete für London" geschrieben. Für das Konzert sollte es nach dem Terror von London zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen geben. Ihr Manager Scooter Braun stellte klar, dass das Benefizkonzert trotz der erneuten Gewalttat stattfinde, nun mit einem noch "größeren Anliegen". Auf ihrem T-Shirt war "One Love Manchester" zu lesen.

Die Besucher des Benefizkonzerts demonstrierten ihre Solidarität auf verschiedene Weise. Viele trugen Hemden mit einer Biene, dem Wahrzeichen der Stadt Manchester, das nach dem Anschlag eine Renaissance erlebte. Die Mitarbeiter eines Supermarktes verteilten Gratis-Snacks. Fans können es weltweit live im Fernsehen und im Internet verfolgen.

Britischen Medienberichten zufolge will die Sängerin zwei Millionen Pfund für die Opfer des Anschlags auf ihr letztes Konzert in Manchester einnehmen. Und Ex-Oasis-Frontmann Liam Gallagher heizte in seiner Heimatstadt den Fans zwar ordentlich ein, doch für eine Oasis-Reunion fehlte dann doch Bruder Noel - beide liegen seit Jahren im Streit, weshalb ihre Britpop-Band 2009 auch aufgelöst worden war. In Deutschland sendete der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) das Benefizkonzert live in seinem Fernsehprogramm.

Das Konzert wurde von strikten Sicherheitsvorkehrungen begleitet. Kurz nach 19 Uhr Ortszeit beginnt das Konzert mit einer Schweigeminute für die Manchester-Opfer. Jeder Besucher werde abgetastet, hatte die Polizei vorab angekündigt. Die Behörden rechneten mit insgesamt etwa 130'000 Menschen rund um das Konzertgelände.

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