München vor einem Scherbenhaufen

Polizisten sichern in der 80. Spielminute das Feld nachdem Münchner Fans angefangen haben zu randalieren

Nach dem Abstieg aus der zweiten deutschen Fußball-Bundesliga steht der TSV 1860 München vor einem größeren personellen Neubeginn.

Beim 0:2 der Münchner gegen den Außenseiter aus der Oberpfalz hatten kurz vor Schluss der Partie Fans von 1860 in der Nordkurve randaliert und Sitzschalen sowie Stangen in Richtung des Regensburger Torhüters geworfen. Schon vor dem Spiel hatte der erst im April angetretene Ian Ayre seine Position als Geschäftsführer zur Verfügung gestellt. Und der jordanische Investor des Klubs war beim Abstieg nicht in der Münchner Arena. Zehn Polizisten wurden bei den Fan-Ausschreitungen im Stadion leicht verletzt. Die Beamten wurden von diversen Wurfgeschossen getroffen. Ein Abbruch konnte vermieden werden.

"Leider hat es nicht gereicht, die Ziele zu erreichen. Bei mir bleibt ein grosser Schmerz, dass das Projekt gescheitert ist", sagte er in einer Medienkonferenz, in der er keine Fragen zuliess. Pereira kommt für den sportlichen Neuanfang nicht infrage.

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