Nach Terroranschlag von Manchester: Weitere Festnahme

Prinz William dankte Polizisten in Manchester

Bei einem Konzert Grandes am 22. Mai in der Manchester-Arena hatte ein Attentäter mit einer Bombe 22 Menschen mit in den Tod gerissen. Zuvor waren bereits die Namen der 22 Opfer bei einer religiösen Feier, an der ebenfalls hunderte Menschen teilnahmen, verlesen worden. 54 von ihnen werden noch immer in Spitälern behandelt. Schon am Freitag teilte die Polizei mit, dass sie "große Teile des Netzwerks" hinter dem Anschlag zerschlagen habe, das die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) für sich reklamierte. Demnach arbeiten derzeit mehr als 1000 Beamte an dem Fall. In Shoreham-by-Sea in Sussex im Süden Englands sei ein 23-jähriger Mann festgenommen worden, teilte die Polizei am Montag mit. Er werde verdächtigt, gegen Anti-Terror-Gesetze verstossen zu haben. Damit befinden sich noch elf Verdächtige in Polizeigewahrsam.

Insgesamt gab es seit dem Anschlag 14 Festnahmen in Zusammenhang mit den Ermittlungen. Der Inlandsgeheimdienst MI5 untersucht nun, ob entsprechende Hinweise aus dem direkten Umfeld des Attentäters ignoriert wurden. Für Minister und Aufsichtsbehörden des MI5 werde ein getrennter Bericht verfasst. Für britische Behörden ist es sehr ungewöhnlich, dass eine solche Untersuchung über mögliche Verstöße bekannt gegeben wird.

Wegen eines langen Wochenendes mit vielen Großveranstaltungen galten zunächst weiter scharfe Sicherheitsvorkehrungen. Nach einem Feiertag am Montag sollen die Soldaten, die an besonders gefährdeten Orten postiert wurden, schrittweise abgezogen werden. Wie die Anti-Terror-Polizei mitteilte, ist das zwar weiter nicht auszuschließen, es spreche jedoch Einiges für einen Einzeltäter. Rudd sagte am Sonntag gegenüber der BBC, Mitglieder des Netzwerkes von Abedi seien "möglicherweise" noch flüchtig.

Der jüngere Bruder des Attentäters von Manchester hatte einer britischen Zeitung zufolge einen Terroranschlag auf den deutschen UN-Libyen-Gesandten Martin Kobler geplant.

Aufgrund der Fortschritte bei den Ermittlungen hatte Großbritannien am Samstag seine höchste Terrorwarnstufe aufhoben. Experten senkten die Gefahreneinschätzung von "kritisch" auf "ernst".

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