Sängerin Ariana Grande gibt am Sonntag ein Benefiz-Konzert in Manchester

Frankie Grande kann seiner Schwester Ariana nur beipflichten

Unter großem Jubel hat der Dichter Tony Walsh am Sonntagabend das Benefizkonzert "One Love Manchester" eröffnet.

Mit einem dreistündigen Megakonzert setzen die amerikanische Sängerin und zahlreiche Musikerkollegen am Sonntag vor 50.000 Zuschauern in Manchester ein Zeichen gegen den Terror.

Dabei war es nicht einmal 24 Stunden her, dass drei Attentäter in London mit einem Lieferwagen und Messern sieben Personen getötet und rund 50 verletzt hatten.

Ein Symbol für die Botschaft des Benefizkonzertes an diesem Abend in Manchester: Liebe schlägt alles. Viele der Konzertbesucher trugen Anstecker mit der Aufschrift "Für unsere Engel".

Und sie sollen noch kommen: Katy Perry, Justin Bieber, Miley Cyrus, Robbie Williams, Coldplay, Pharrell Williams, Niall Horan und die Black Eyed Peas. Unter den Opfern waren viele Kinder und Jugendliche. Sie hatte das Benefizkonzert angekündigt, um den Opfern und Hinterbliebenen zu helfen. Und Justin Bieber. Als der Teenieschwarm nur kurz auf der VIP-Tribüne gesichtet wird, beginnen Tausende Mädchen zu kreischen. So mischte sich unter die Begeisterung über das Pop-Event auch immer wieder Betroffenheit. Die Erlöse gehen an eine Notfallstiftung, die von der Stadt Manchester und dem britischen Roten Kreuz ins Leben gerufen wurde. Am Freitag hatte Grande überraschend einige Opfer im Spital besucht. Andere trugen Hemden mit einer Biene, dem Wahrzeichen der Stadt Manchester, das nach dem Anschlag vom 22. Mai eine Renaissance erlebte. Ein Moment der Hoffnung, den die Menschen nach den erneuten Anschlägen in London am Samstag wirklich brauchen können. Die Mitarbeiter eines Supermarktes verteilten Gratis-Snacks.

Grande sagte: "Ich danke Euch so sehr, dass Ihr zusammengekommen und so liebend, stark und einig seid".

Zeitweise verfolgten deutlich mehr als 600'000 Menschen den Live-Stream bei YouTube, zusammen mit den Übertragungen bei anderen sozialen Netzwerken und etlichen Fernsehsendern auf der ganzen Welt dürften zig Millionen Menschen live zugeschaut haben.

Die Sicherheitsvorkehrungen rund um das Konzert waren natürlich gigantisch. Die Behörden rechneten mit insgesamt etwa 130.000 Menschen rund um das Konzertgelände.

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