Sieben Tote bei Terroranschlag im Herzen Londons

Nächster Terror-Albtraum

Augenzeugen berichteten, die Männer hätten "Dies ist für Allah!" gerufen, nachdem sie das Fahrzeug verlassen hätten.

Eine Reihe an Hausdurchsuchungen sei derzeit noch im Gange. Nach Angaben des britischen Nachrichtensenders Sky News durchsuchten Ermittler die Wohnung von einem der Attentäter.

Die Täter: Die Polizei stellt drei männliche Tatverdächtige und erschießt sie am Borough Market - acht Minuten nach Eingang des Notrufs. Großbritanniens Anti-Terror-Chef Mark Rowley erklärte am frühen Morgen, die Polizei behandle die Angriffe als "terroristische Vorfälle". Die britische Innenministerin Amber Rudd nannte die Attacke "entsetzlich".

Erneut wird Großbritannien von einer Terrorattacke erschüttert. Die Terrorattacke auf der London Bridge erinnert auch an den Angriff vom 22. März. Die Station ist gut drei Kilometer von der London Bridge entfernt. Bei dem Terrorangriff waren sechs Menschen ums Leben gekommen und Dutzende Menschen verletzt worden. Die drei Attentäter wurden erschossen. Gleichzeitig dankte sie der Polizei und den Rettungskräften für ihren schnellen Einsatz während des jüngsten Anschlages. IS-Anhänger feierten den Anschlag in ihren Foren und Chat-Kanälen, wie die auf die Auswertung dschihadistischer Propaganda spezialisierte Site Intelligence Group berichtete. Am Donnerstag wählen die Briten ein neues Parlament. International löste das Attentat Bestürzung aus. Premierministerin Theresa May kündigte nach dem Anschlag vom Samstag einen deutlich härteren Kurs an - nicht nur gegen Terroristen, sondern auch gegen den radikalen Islam. Sie berief für Sonntagmorgen eine Krisensitzung ein. Die Kanzlerin bekräftigte, dass Deutschland im Kampf gegen jede Form von Terrorismus "fest und entschlossen" an der Seite Großbritanniens stehe.

Die Terrorwarnstufe wurde, anders als nach dem Anschlag auf eine Konzerthalle in Manchester vor weniger als zwei Wochen, nicht erhöht. Man dürfe deshalb nicht länger so tun, als könne alles so weitergehen wie bisher.

In London hat es am späten Samstagabend zwei schwere Terror-Attacken mit Toten gegeben. Sie trugen Westen, die so aussahen, als würden sie Sprengstoff enthalten.

Wie sich später herausstellte, waren die Sprengstoffwesten allerdings nur Attrappen.

Uhr - Londons Bürgermeister Sadiq Khan lehnt eine Verschiebung der Unterhauswahl ab. Die Polizei sperrte große Areale in der Stadt ab. Sie bat die Menschen, nicht leichtfertig Videos und Bilder von den Tatorten in Umlauf zu bringen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) äußerte sich betroffen: "Wir sind heute über alle Grenzen hinweg im Entsetzen und der Trauer vereint".

US-Präsident Donald Trump habe May noch in der Nacht telefonisch sein Mitgefühl ausgesprochen, teilte das Weiße Haus in Washington mit. Diese habe sich gegen Menschen gerichtet, die sich mit ihren Freunden und Familien amüsiert hätten.

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