Terror-Attacke in London: Mindestens sieben Tote - Polizei nimmt zwölf Personen fest

Schwer bewaffnete Polizisten patrouillieren in London im Bereich um die London Bridge und den Borough Market

Die mutmaßlichen Angreifer wurden erschossen. Bei dem Anschlag waren sieben Menschen getötet und fast 50 verletzt worden. Viele befanden sich am Sonntag in kritischem Zustand.

Alle drei Angreifer wurden erschossen. Die Polizei hatte die Männer kurz nach dem Angriff erschossen. Sieben Menschen kamen noch am Tatort ums Leben. Gäste und Mitarbeiter der Lokale versuchen sich zu verstecken und den Verletzten zu helfen.

Andere Augenzeugen sagten der BBC, die Angreifer hätten wahllos auf Menschen eingestochen und gerufen: "Das ist für Allah". Eines der Opfer war demnach schwer verletzt. Drei Terroristen hatten am Samstagabend auf der London Bridge und am nahen Borough Market mindestens sieben Menschen getötet. Die Täter rasten erst mit einem Kleintransporter in Fussgänger. Die Attentäter steigen aus und stechen laut Zeugenberichten auf Passanten ein. Die Attentäter hätten Kleidungsstücke getragen, die wie Sprengstoffwesten aussahen. Es waren Attrappen, wie sich herausstellte. Sie sind bis anhin noch nicht identifiziert. Aus dem Auswärtigen Amt verlautete, es gebe keine Hinweise, dass Deutsche zu Schaden gekommen seien. Um 11.00 Uhr Ortszeit werde in allen Regierungsgebäuden eine Minute lang innegehalten, teilte das Büro von Premierministerin May mit.

Uhr - Ob unter den Opfern des Londoner Anschlags Deutsche sind, ist nicht sicher. Es dürfe zweitens keinen "safe space", keine Rückzugsorte für den Extremismus auf dem Internet geben.

Drittens müssten den Terroristen "sichere Räume" in der realen Welt genommen werden. Am Sonntagabend reklamierte die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat den Anschlag für sich. Es werde aber auch in Grossbritannien selbst eine neue Gangart benötigt.

Premierministerin Theresa May hatte zuerst von einem möglichen Terrorakt gesprochen.

" Es braucht eine klare Verurteilung der Ideologie". Das teilte ein Sprecher am Morgen mit. Die Labour-Partei werde nach Absprache mit den anderen Oppositionsparteien bis zum Abend keinen Wahlkampf führen, sagte der Vorsitzende Jeremy Corbyn am Sonntag. "Aus Respekt für die Todesopfer und für die Verletzten", wie Corbyn sagte.

Auch die vorgezogene Parlamentswahl am Donnerstag soll wie geplant stattfinden. Die Anschläge lösten auch international Bestürzung aus. Man stehe an der Seite Grossbritanniens.

EU-Ratspräsident Donald Tusk äußerte sich ähnlich: "Mein Herz und meine Gedanken sind nach einem weiteren feigen Angriff in London". Er sicherte Premierministerin Theresa May per Telefon die volle Unterstützung im Kampf gegen den Terrorismus zu.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen verurteilte den Anschlag in London scharf.

Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron schrieb auf Twitter, Frankreich stehe nach der "neuen Tragödie" an der Seite Großbritanniens. Bis Sonntagnachmittag übernahm niemand die Verantwortung für den jüngsten London-Anschlag. Man müsse aber noch weitere Ermittlungen durchführen, um dies mit hundertprozentiger Sicherheit sagen zu können, erklärte Großbritanniens Anti-Terror-Chef Mark Rowley.

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