Wales: Gigant Ronaldo schlägt zu: Real feiert historischen Triumph

Ronaldo Jubel

Ronaldos zweiter Streich zum zwischenzeitlichen 3:1. Casemiro zog aus 30 Metern ab, sein Schuss wurde von Sami Khedira unhaltbar für Buffon abgefälscht. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Marco Asensio in der letzten Minute. Nach Marcelos Eingabe verpasste Ronaldo nur knapp den Ball und damit das 2:1, kurz darauf schoss Isco knapp vorbei. Was noch dazu kommt: Ronaldo ist mit zwölf Toren im fünften Jahr in Folge Toptorschütze der UEFA Champions League - zehn davon hat er erst seit dem Viertelfinale geschossen.

37 Seiten hatte die "Gazzetta dello Sport" dem Final in ihrer Samstagsausgabe gewidmet, alle erdenklichen Themen aufgegriffen, natürlich auch über Gianluigi Buffon geschrieben, der mit 39 Jahren nun auch seinen dritten und womöglich letzten Champions-League-Final nach 2003 und 2015 verlor.

Juventus stand unter Zugzwang, denn dieses Real ist keine bedingungslos der Offensive verpflichtete Mannschaft. "Juventus gegen Real ist Ali gegen Foreman, Borg gegen McEnroe - das Derby der Welt", schrieb die Zeitung.

"Campeones, Campeones" schallte es von den Rängen unter dem geschlossenen Dach des Millennium Stadiums. Um diesen Pokal zu gewinnen, muss man stärker sein als alle anderen. Real war die dominierende Mannschaft, Juventus war anfangs die aktivere Mannschaft und hatte auch die erste Torchance. Zumindest vor der Pause war der italienische Meister das bessere Team gewesen. Auf der Gegenseite bejubelte Cristiano Ronaldo seinen vierten Champions-League-Sieg.

Doch Juventus ließ sich nicht von seinem Konzept abbringen und wurde bereits sieben Minuten später für seinen Offensivdrang belohnt. Gonzalo Higuaín leitete im Strafraum auf Mario Mandzukic. So erzielte Mandzukic ein Traumtor, als er nach Zuspiel von Higuain mit dem Rücken zum Tor stehend den Ball mit einer Bogenlampe über Navas hinweg ins Tor setzte. "Dies ist eingzigartig, wir haben Geschichte geschrieben", sagte Sergio Ramos unmittelbar nach dem Spiel. Mandzukic (Higuain) 1:1. 61. Dann schickte der Brasilianer Luka Modric steil, der flankte von rechts an den kurzen Pfosten auf Ronaldo - und der traf zum 3:1. Asensio (Marcelo) 1:4. Ein Kopfball von Alex Sandro strich nur knapp am Tor vorbei (82.).

Bemerkungen: Juventus Turin ohne Lichtsteiner (Ersatz), Pjaca und Sturaro (beide verletzt).

Die einzigartige Liaison des spanischen Rekordmeisters Real Madrid mit dem Königsklassenpokal ist um ein Kapitel reicher. Unschöner Höhepunkt war die gelb-rote Karte für den eingewechselten Cuadrado, der in der 84. Minute wegen einer Lappalie vom Platz musste.

Verwarnungen: 12. Dybala (Foul). 31.

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