Wieder Terror in Großbritannien

Wieder Terror in Großbritannien

"Ich denke in diesen Stunden in Anteilnahme und Solidarität an unsere britischen Freunde und an alle Menschen in London", sagte die Kanzlerin in einer am Sonntagmorgen verbreiteten Erklärung.

London war geschockt. London trauert. Premierministerin Theresa May sprach von einer "neuen Form der Bedrohung" und kündigte neue Maßnahmen im Anti-Terror-Kampf an.

Was ist am Samstag in London passiert?

Laut Polizeiangaben fuhr am Samstagabend zunächst ein Lieferwagen auf der London Bridge in eine Gruppe von Fussgängern. BBC-Reporterin Holly Jones berichtete live von der Brücke, der Wagen sei rund 80 Stundenkilometer schnell gewesen und auf dem Trottoir in eine Menschenmenge gefahren. Er rast schließlich gegen einen Zaun an der Southwark Cathedral.

Uhr - Im Bereich Borough Market nahe der London Bridge sind CNN zufolge zwei Männer in ein Restaurant eingedrungen und haben auf eine Kellnerin und einen Mann eingestochen.

Weitere Bilder anzeigen 1 von 31Foto: imago/PA ImagesTrauer auch in der Ferne: Cricket-Spieler aus dem Londoner Ortsteil Wimbledon vor einer Partie am Sonntag in Belgien.

Etwa acht Minuten nach dem ersten Notruf treffen bewaffnete Sicherheitskräfte ein, drei Menschen werden erschossen. Nach Angaben der Polizei geben sie dazu 50 Schüsse ab und fügen dabei auch einem Unbeteiligten eine Schusswunde zu. Die Angreifer hatten Sprengstoffgürtel umgeschnallt, die sich jedoch später als Attrappen entpuppten. Der Cyberspace biete Extremisten einen Rückzugsort für ihre Machenschaften, sagte sie. Eine "Abteilung" des IS habe den Angriff verübt, erklärte das IS-Sprachrohr Amak.

Die Opfer: Wer die Opfer sind, ist noch nicht bekannt. "Mindestens sieben tot und 48 verwundet bei einer Terrorattacke, und der Bürgermeister von London sagt, es gibt "keinen Grund, alarmiert zu sein!", schrieb Trump. Zu den Todesopfern zählen mindestens ein Franzose sowie ein kanadischer Staatsbürger. Polizei auf Twitter BBC Terrorattacke in London: Was wir wissen - und was nicht Der Terror kehrt zurück nach London Terrorismus in europäischen Metropolen: MANCHESTER - 22. Mai 2017: Bei einem Bombenanschlag auf ein Popkonzert in Manchester werden 22 Menschen getötet. Zu verletzten Schweizern lagen am Sonntagabend keine Informationen vor. 21 von ihnen schwebten in Lebensgefahr. "Jetzt reicht's." Die Polizei nahm in der Hauptstadt zwölf Menschen fest, die sie mit dem Anschlag in Verbindung bringt. Ihm wurde ins Gesicht und ins Bein gestochen. Eine Person mit deutscher Staatsangehörigkeit trug schwere Verletzungen davon, wie aus dem Auswärtigen Amt in Berlin zu hören war.

Rettungskräfte helfen Verletzten in der Nähe vom Borough Market in London nach dem Terrorangriff. Alle drei Männer seien tot, sagte die Londoner Polizeichefin Cressida Dick vor Reportern.

Damit hielt die Polizei den Angaben zufolge noch sieben Frauen im Alter von 19 bis 60 Jahren und vier Männer im Alter von 27 bis 55 Jahren fest. Der 55-Jährige wurde inzwischen wieder auf freien Fuß gesetzt, weil gegen ihn nichts vorliegt. Die Polizei geht von einem Terroranschlag aus. Angaben zur Identität der Angreifer und ihrem möglichen Motiv machten die Ermittler zunächst nicht.

Video00:24 Min.Zwölf Festnahmen nach Anschlag von LondonWarum wählten die Attentäter diesen Ort für ihren Angriff? Die Gegend rund um die Tatorte werde genau untersucht, das Areal rund um die London Bridge war am Sonntag großräumig abgesperrt. Die Umgebung ist für ihre Bars und Cafés bekannt und bei Nachtschwärmern beliebt.

Grafik zum Anschlag in London.

Wegen der vorherigen Angriffe in Großbritannien befanden sich die Behörden bereits im Alarmzustand.

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