Wirtschaft | Continental kooperiert bei intelligenter Mobilität mit

Der Elektro-SUV Nio ES8 soll 2018 auf den Markt kommen. An Bord sein sollen Luftfedersysteme und Reifen von Continental

Der Automobilzulieferer Continental und der Internetriese Baidu unterzeichneten Ende Mai eine umfassende strategische Kooperation zum automatisiertes Fahren, vernetzten Fahrzeugen und intelligenten Mobilitätsdiensten. Die Unternehmen wollen langfristig in den Bereichen Elektrofahrzeuge, intelligente Transportsysteme und automatisiertes Fahren zusammenarbeiten.

Continental und Nio, ein Start-up für Elektrofahrzeuge, arbeiten künftig zusammen.

Conti-Vorstandschef Elmar Degenhart geht davon aus, dass die strategische Zusammenarbeit die intelligente Mobilität "einen großen Schritt" voranbringt. An ähnlichen Geschäftsfeldern rund um intelligente Transportsysteme arbeiten auch zahlreiche Autobauer. Im Rahmen der Vereinbarung arbeiten die beiden Unternehmen zudem gemeinsam an neuen Fahrzeugplattformen von Nio. Auch Anwendungen für die Apollo-Plattform von Baidu sowie Straßenversuche und Datenerfassung für das automatisierte Fahren sind Gegenstand der Kooperation. "Das Auto der Zukunft wird ein Rechner auf Rädern sein". Wir rechnen 2025 mit einem Marktanteil für rein elektrische Antriebe in Höhe von etwa 10 Prozent. Frank Jourdan, Continental-Vorstandsmitglied und Leiter der Division Chassis & Safety, und William Li, Gründer und Vorsitzender von NIO, unterzeichneten das Abkommen am Mittwoch in Berlin. Bereits heute ist China einer der führenden Märkte für Elektrofahrzeuge. Dabei sollen regelmäßig technische Informationen ausgetauscht werden, um gemeinsam maßgebliche Verfahrens- und Qualitätsstandards festzulegen. So werden bereits erste Produkte und Dienstleistungen von Continental in NIOs erstem Serienfahrzeug - dem ES8 - zum Einsatz kommen, dessen Verkaufsstart für 2018 geplant ist. Hierzu gehören auch drahtloses Laden, digitales Cockpit, Bremssysteme der nächsten Generation und Luftfedersysteme.

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