Computer | Apple will mit vernetztem Lautsprecher Siri im Haushalt verankern

Computer | Apple will mit vernetztem Lautsprecher Siri im Haushalt verankern

Damit soll Amazon und dessen Modell "Echo" mit der Assistentin Alexa Konkurrenz gemacht werden.

Mit dem HomePod will Apple den Echo-Geräten mit dem Alexa-Sprachdienst von Amazon, dem Google-Lautsprecher Home (Assistant) und dem Microsoft-Pendant Invoke (Cortana) Konkurrenz machen. Wir konnten es bereits im kalifornischen San José in Augenschein nehmen. Apple-Vorstandschef Tim Cook kündigte an, dass Amazons Video-Angebot "Prime Video" künftig auch mit der Fernseh-Box "Apple TV" funktionieren soll. Tatsächlich ist es größer und etwas runder, als es auf den Bildern während der Keynote den Anschein machte.

Der Apple-Lautsprecher wird mit 349 Dollar deutlich teurer als Amazons "Echo" mit 179 Dollar und Googles Konkurrenzgerät "Home" mit 129 Dollar. Auf der Oberseite wird der Textilüberzug von einer Abdeckung aus Plastik abgelöst, unter der auf dem Demo-Gerät LEDs in Siri-Farben leuchteten. Integrierte Touch-Bedienelemente erlauben darüber hinaus eine einfache Navigation.

Zum Sound lässt sich bislang ebenfalls keine Aussage treffen. Zudem will der Konzern seine Kunden animieren, mehr Geld über Apps und für Dienstleistungen auszugeben.

Der Apple HomePod kann via Sprachsteuerund oder Fingertipp bedient werden.

Verbaut ist, neben jeder Menge Speaker, ein A8-Chipsatz. Man soll das Gefühl bekommen, einem riesigen Lautsprecher zuzuhören. Optisch erinnert das Gadget an eine kleinere Version des Mac Pro: Der HomePod ist gerade einmal 17,2 Zentimeter hoch und nur 14,2 Zentimeter breit. Ohne vom Nutzer eingewiesen zu werden, soll HomePod auf dieser Basis nicht nur gesprochene Befehle aus der anderen Ecke des Raumes trotz Musikwiedergabe erfassen, sondern die Musikwiedergabe auch an die Gegebenheiten des Aufstellungsortes anpassen können. Ist man unterwegs, ist HomePod der Knotenpunkt fürs Zuhause, der Fernzugriff und Hausautomationen mittels Home App auf iPhone oder iPad ermöglicht. Der Nutzer muss nur ein iPhone in die Nähe des HomePod halten, der dann innerhalb weniger Sekunden zur Wiedergabe von Musik bereit sein soll. Dazu gehören AirPlay, HomeKit, iCloud und Apple Music. Darüber hinaus könnt Ihr mit dem Speaker auch abonnierte Podcasts hören. Damit greift Apple das Geschäft von Konkurrenten wie Paypal an. Der Konzern stellte am Montag auf einer Entwicklerkonferenz einen sprachgesteuerten Lautsprecher vor, der Musik vorschlagen, SMS verschicken, Nachrichten und Sportergebnisse checken sowie Licht und Raumtemperaturen steuern kann. Jetzt folgt Apple mit dem HomePod. Das ist auch eine Kampfansage an Amazon und Google. Apple-Vize-Chef Phil Schiller sagte, dazu hätten die Siri-Entwickler das Programm in einen "Musikwissenschaftler" verwandelt, der den Musikgeschmack seines Nutzers erkenne und ihm Songs aus der Internet-Cloud beschaffe. Eine ganz schöne Kampfansage. Mit dem Apple-Stift handgeschriebener Text wird durchsuchbar. Allerdings ist viel Geduld gefragt. In Europa wird der Lautsprecher im Dezember in Großbritannien gelauncht, Weitere europäische Länder wie Deutschland stehen wg. der tiefen Siri-Integration erst Anfang 2018 an. Wirklich interessiert hätte mich zudem, wie HomePod denn nun klingt.

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