London: Terrormiliz IS bekennt sich zu Anschlag

Nach dem Anschlag in London hat die Polizei weitere Festnahmen vermeldet. Bei Razzien in den frühen Morgenstunden seien am Montag im Osten von London "mehrere Menschen" festgenommen worden. Zuletzt hatte die Polizei von bislang zwölf Festnahmen gesprochen.

Damit hielt die Polizei den Angaben zufolge noch sieben Frauen im Alter von 19 bis 60 Jahren und vier Männer im Alter von 27 bis 55 Jahren fest.

Unter Leitung von Premierministerin Theresa May sollte am Montag das Sicherheitskabinett zusammenkommen. Damit hat der IS nunmehr alle drei für sich beansprucht.

Drei Männer hatten am Samstagabend im Zentrum Londons Menschen mit einem Lieferwagen und langen Messern attackiert und dabei sieben Menschen getötet und rund 50 weitere verletzt.

Bei der Terrortat am Vorabend waren drei mutmaßliche Attentäter zunächst auf der London Bridge in Fußgänger hineingefahren, danach griffen sie andere Zivilisten mit Messern an.

London - Die Terrormiliz IS hat sich zu dem Terroranschlag in London bekannt. IS-Kämpfer hätten die Tat begangen, meldete das IS-Sprachrohr Amak am Sonntagabend in einem Bekenntnis im Internet. Die USA würden alles in ihrer Macht Stehende tun, um die Schuldigen zur Rechenschaft zu ziehen, sagte Trump am Sonntagabend (Ortszeit) bei einer Galaveranstaltung in Ford's Theater in Washington, dem historischen Ort, an dem Abraham Lincoln 1865 erschossen worden war. Der zweite Anschlag liegt gerade einmal zwei Wochen zurück: In Manchester hatte am 22. Mai ein Selbstmordattentäter nach einem Auftritt der Sängerin Ariana Grande 22 Menschen mit in den Tod gerissen. "Das Leben unserer Demokratie muss weitergehen", sagte Regierungschefin May in London.

"Wir müssen viel stärker daran arbeiten, ihn zu erkennen und ihn aus dem öffentlichen Dienst und der Gesellschaft auszurotten", meinte sie im Hinblick auf extremen Islamismus.

Schon am Montagabend hatte es bei einer Mahnwache im Potters Fields Park in der Nähe des Londoner Rathauses eine Schweigeminute für die Opfer gegeben. "Wir werden diese Feiglinge nie gewinnen lassen, und wir werden uns nie vom Terrorismus einschüchtern lassen", sagte Bürgermeister Sadiq Khan mit Blick auf die Attentäter. Mit dem Begriff "öffentlicher Dienst" spricht May vermutlich das Schulwesen an.

Dschihadisten wie die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) rufen ihre Anhänger in dieser Zeit hingegen ausdrücklich zum Kampf und zu Anschlägen auf. Sie betonte, dafür brauche es internationale Vereinbarungen.

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