Londoner Bürgermeister kündigt Mahnwache an

Eine Frau gibt nahe dem Tatort Blumen

Am Mittag wurde mit einer landesweiten Schweigeminute der Opfer gedacht. "Das ist unsere Stadt, das sind unsere Werte, und das ist unsere Lebensart", rief Bürgermeister Sadiq Khan am Sonntagabend der Menge in einem Park an der Themse unweit des Tatorts zu.

Der von der britischen Polizei genannte mutmaßliche London Attentäter Khuram Butt ist laut britischen Medien vergangenes Jahr in einer britischen Fernsehdokumentation mit dem Titel "Die Jihadisten von nebenan" zu sehen gewesen. Die Flaggen sollen bis zum Abend auf Halbmast bleiben. Großbritanniens Anti-Terror-Chef Mark Rowley teilte mit, der Mann sei damals überprüft worden. Einer von ihnen, ein Brite mit pakistanischen Wurzeln, war den Sicherheitsbehörden bereits vor dem Anschlag bekannt.

Trotz seinen Verbindungen zu radikalen Islamisten arbeitete Butt von Mai bis Oktober 2016 für die Londoner U-Bahn.

Der 27-Jährige war verheiratet und hatte zwei Kinder. Der 30-Jährige sei nach eigenen Angaben "Marokkaner oder Libyer" gewesen. Er war der Polizei offenbar nicht bekannt.

Während der Gedenkstunde ist auch eine Schweigeminute in Gedenken an die mindestens sieben Toten und Dutzenden Verletzten des Attentats vorgesehen.

Am Samstagabend waren drei Attentäter auf der London Bridge im Herzen der britischen Hauptstadt mit einem Lieferwagen in eine Menschenmenge gerast, anschließend stachen sie im angrenzenden Ausgehviertel rund um den Borough Market wahllos auf Menschen ein. Er kündigte an, dass der Terrorismus besiegt werden würde. Ihr Herausforderer Jeremy Corbyn von der Labour-Partei warf May vor, sie sei einst als Innenministerin selbst dafür verantwortlich gewesen, dass es heute 20 000 Polizisten weniger gebe als 2010. Auch längere Haftstrafen gehören zum Paket. Ende März war ein Mann auf der Westminster-Brücke in London mit hohem Tempo in Fußgänger gefahren. Anschliessend tötete er mit einem Messer einen unbewaffneten Polizisten.

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