Terror in London: Polizei identifiziert dritten Täter

Ermittler der Polizei auf der Spurensuche nach dem Anschlag in London Die Terrormiliz Islamischer Staat reklamiert die Tat für sich

Die Polizei hatte die Attentäter acht Minuten nach den ersten Notrufen erschossen. Dennoch wird nun die Kritik lauter - denn mindestens einer der mutmaßlichen Attentäter war ohnehin im Fokus der Sicherheitskräfte.

Mittlerweile wurden auch zwei mutmaßliche Attentäter identifiziert: Khuram Shazad Butt (l.) und Rachid Redouane. Es habe jedoch keine Hinweise auf einen möglichen Anschlag gegeben, hieß es. Er war britischer Staatsbürger und wurde in Pakistan geboren.

Die Polizei hat alle im Zusammenhang mit dem Londoner Anschlag Festgenommenen wieder freigelassen. Die Polizei durchsuchte unterdessen weitere Wohnungen in Ost-London und nahm einen 27-jährigen Mann fest. Dabei sei niemand festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Auch militärisches Eingreifen gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und im Irak sei nötig. Er habe zwei Kinder, seine Ehe soll arrangiert worden sein.

- Rachid Redouane (30), ein Marokkaner, der sich auch als Libyer ausgegeben hat. Die Namen würden veröffentlicht, "sobald es die Ermittlungen erlauben", teilte die Polizei am Montag mit. Der 22-jährige Joussef Zaghba, ein Italiener marokkanischer Herkunft, habe zuletzt in Ost-London gelebt. Zu Beginn der Veranstaltung gedachten die 50.000 Fans mit einer Schweigeminute der 22 Toten von Manchester und der Opfer von London. Nach der Konzerthalle in Manchester war diesmal ein Bar- und Nachtklubviertel in der Hauptstadt, nahe der London Bridge, das Ziel - und das alles drei Tage vor den Unterhauswahlen. Einige Menschen fühlten sich sicher davon inspiriert. "Wir müssen viel stärker daran arbeiten, ihn zu erkennen und ihn aus dem öffentlichen Dienst und der Gesellschaft auszurotten".

Außenminister Boris Johnson zeigte in der BBC Verständnis für kritische Fragen, "wie diese Person durch unser Netz schlüpfen konnte". May kündigte nach einer Sitzung des Sicherheitskabinetts in London neue Anti-Terror-Maßnahmen an, darunter ein entschlosseneres Vorgehen gegen islamistische Propaganda im Internet und härtere Strafen für Terrordelikte. Ähnlich äußerte sich der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan. Später ruderte Corbyn aber zurück und betonte, die Wahl sei eine gute Gelegenheit, um May loszuwerden.

Wohl auch deshalb - und weil Butt zwei Mal gemeldet wurde - erklärte der stellvertretende Kommissar Mark Rowley, dass Butt den Sicherheitsbehörden bekannt war. In dem Lieferwagen wurden Medienberichten zufolge mehrere Zündsätze gefunden, sogenannte Molotow-Cocktails. Der Borough Markt ist eine beliebte Touristenattraktion. Die Flaggen in der Hauptstadt bleiben bis zum Abend auf Halbmast. Sie unterstütze die "Shoot to Kill"-Linie der Polizei, also gezielte Schüsse in Tötungsabsicht auf Angreifer, sagte May am Montag vor Journalisten". Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme, sagte ein Offizieller, der namentlich nicht genannt wurde, dem Blatt. Das sagte ein Sprecher der Londoner Polizei am Sonntag. Man habe Butt daher aus der Gemeinde ausgeschlossen und ihm nahegelegt, die Moschee nicht mehr zu betreten, berichten britische Medien.

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