Unternehmen: Apple stellt vernetzten Lautsprecher vor

Screenshot App Store

Zum Ende der mit über zweieinhalb Stunden lang geratenen Apple-Keynote, die die Entwicklerkonferenz WWDC einläutete, hat Apple in diesem Jahr ein komplett neues Produkt vorgestellt. Es soll "Home-Pod" heißen. Damit möchte der Konzern die Art, wie wir Zuhause Musik hören, vereinfachen.

Apples Karten-App zeigt in Zukunft zumindest in den USA auch schöner den Weg zum nächsten Supermarkt und iOS schaltet sich - analog zum Flugzeugmodus - in einen Auto-Modus, wenn es mit einem PKW verbunden ist, um den Fahrer vor Ablenkungen auf seinem Handy-Display zu schützen.

Autor: Jonas Jansen, Redakteur in der Wirtschaft.

349 Dollar verlangt Apple für jeden Lautsprecher, das ist deutlich teurer als die Geräte der Konkurrenz. Er wird HomePod heißen und ab Dezember verfügbar sein - allerdings noch nicht in Deutschland. Amazon und Google kamen Apple in diesem Geschäft mit ihren vernetzten Lautsprechern zuvor.

Auch in Sachen künstlicher Intelligenz hat Apple sein Angebot überarbeitet.

Das neue Gadget kommt auch mit den üblichen smarten Funktionen daher und kann dank Siri das Wetter vorhersagen, Fußballergebnisse nennen, einen Timer auf eine bestimmte Zeit stellen und Musik über Apple Music abspielen. Die Sprachassistentin bekommt dafür ein Upgrade und soll sich besser auf den einzelnen Nutzer einstellen können.

So gibt es für die Computer-Uhr Apple Watch künftig ein Siri-Zifferblatt, das automatisch die gerade benötigte Information anzeigen soll.

Ebenfalls neu: Mit dem Bezahldienst Apple Pay kann künftig auch Geld zwischen einzelnen Nutzern verschickt werden.

Seine Mac-Computer macht Apple erstmals kompatibel mit virtueller Realität.

Beim iPad gibt es künftig ein neues Pro-Modell mit einer Bildschirmdiagonalen von 10,5 Zoll statt der bisherigen 9,7 Zoll und einer Bildwiederholrate von 120 Hertz. Zudem bringt der Konzen neue Versionen seiner "Macbook"-Laptops und seiner "iMacs", die jeweils schnellere Prozessoren, mehr Speicher und bessere Grafik-Leistungen bekommen". Der iMac Pro soll bis dahin Abhilfe schaffen. Ab 2018 soll der Lautsprecher auch den Rest der Welt kennenlernen. Die "AR-Kit" genannte Plattform hatte Apple zugekauft, und zwar in Form des Unternehmens "Metaio", das im Volkswagen-Konzern entstanden war.

Und dann eröffnete Apple den App-Entwicklern Zugriff auf neurale Netzwerke im Hintergrund, damit die Programmierer in Zukunft Apps schreiben können, die beispielsweise Gesichter erkennen. Möglicherweise wird man nun auch wieder ein Apple TV bei Amazon kaufen können. Was an diesem Abend nicht fehlen durfte: Siris KI lernt ab sofort, was den Nutzer interessiert.

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