Mercedes macht sich auf "kniffliges Rennen" in Montréal gefasst

F1 Grand Prix of Abu Dhabi- Practice

Der deutsche Formel-1-Rennstall Mercedes reist mit eher gebremsten Erwartungen zum Großen Preis von Kanada nach Montréal. Informationen von 'Motorsport-Total.com' zufolge wird mit einem Interessenten aus Asien verhandelt. "Ich glaube, sie werden dieses Jahr und nächstes Jahr wieder um beide Titel fahren, und dann wird der Vorstand in Stuttgart entscheiden, das Team zu verkaufen und nur noch als Motorenhersteller in der Formel 1 zu bleiben", wurde Jordan zitiert.

Demnach habe sich Jordan beim vergangenen Rennen in Monaco auch mit Daimler-Boss Dieter Zetsche getroffen. Er sagt ein Ende nach der Saison 2018 voraus.

Video: Schummel-Verdacht von Ferrari: Trickst Mercedes mit falschen Daten? Warum sollte man auch?

Damit hätte sich auch ein Wechsel von Sebastian Vettel zu den Silbernen erledigt. Der Ire hat eine logische Erklärung: "Ich würde das genauso machen".

"Wir haben zwei exzellente Fahrer und wir halten an unserer Philosophie fest, sie gegeneinander antreten zu lassen, um das Team damit weiterzubringen - obwohl das manchmal schwierig sein kann, da nicht immer derjenige Fahrer gewinnt, der in der Weltmeisterschaft gerade vorne liegt", erklärte Wolff. Ab jetzt können sie nur noch schlechter werden. "Es wäre also besser, zum Kerngeschäft zurückzugehen - und das ist High-Tech-Motoren zu entwickeln und zu liefern".

"Mercedes hat verbindliche Verträge für die Teilnahme an der Formel 1 bis Ende 2020 - und befindet sich derzeit mit dem neuen Eigentümer [Liberty Media] in Diskussionen über den nächsten Wettbewerbs-Zyklus", stellt Wolff klar. 2015 stand unter dem Strich ein Verlust von 14,1 Millionen Pfund - verglichen mit dem Werbewert einer ganzen Formel 1 Saison für die Marke Mercedes-Benz eine geradezu lächerliche Summe. Die Gespräche mit dem Interessenten aus dem asiatischen Raum dauern an. Seit dem Ausstieg der BBC aus den Formel-1-Übertragungen steht Jordan dem britischen Privatsender Channel 4 mit seiner Expertise zur Verfügung.

Zwar fehlt der Stuttgarter Konzern auf einer ersten Liste benannter Formel-E-Hersteller, doch die Möglichkeit zum Einstieg besteht weiterhin. Wird Nummer fünf verbaut, gibt es automatisch eine Startplatzstrafe. Vom überaus erfolgreichen Formel-1-Engagement oder klassischen Hybridfahrzeugen ohne Stecker fehlt jede Spur.

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