Peter Bosz neuer BVB-Trainer: Vertrag bis 2019

Der BVB ist wohl an der Verpflichtung von Ajax Trainer Peter Bosz interessiert

Nur eine Woche nach der krachenden Trennung von Thomas Tuchel stellte der Fußball-Bundesligist seinen neuen Trainer vor.

Oder doch nicht? Denn auffällig ist, dass Bosz in seiner Trainerkarriere noch keinen einzigen Titel vorweisen kann.

Das teilte der Verein am Dienstagmittag mit. Er sei vielmehr "stolz, dass ich für einen großen Verein arbeiten darf". Der BVB gehört in Europa zur Top 10. "Ich freue mich darauf", sagte der 53-Jährige, der einen Zweijahresvertrag unterschrieb. Nach dem großen BVB-Umbruch im vergangenen Sommer und dem wahrscheinlichen Abgang von Pierre-Emerick Aubameyang ein weiterer Pluspunkt für Bosz. "Das war ein netter Versuch", sagte Watze noch zu besagtem Reporter, "aber zur Vergangenheit werden Sie mir nichts mehr entlocken". Auf der Zielgeraden des Transfers zum BVB wurde von Querelen innerhalb des Trainerteams berichtet.

"Wir hatten von Anfang an in den Gesprächen ein sehr, sehr gutes Gefühl".

Nie stand eine jüngere Elf in einem Europapokal-Finale als Ajax Amsterdam, das Bosz mit gerade zu Hause fulminantem Angriffsfußball in das erste europäische Finale seit 1996 geführt hat. So kristallisierte sich in den letzten Tagen der wechselwillige Bosz, der bei Ajax zwar noch einen Vertrag bis 2019 hatte, sich aber unter anderen mit Assistenzcoach Dennis Bergkamp überschlagen haben soll, als aussichtsreichster Kandidat heraus. Zwischenzeitlich war Bosz zudem Technischer Direktor bei Ajax' Erzrivale Feyenoord Rotterdam. Versuche, einen Kompromiss zu finden, scheiterten, hieß es.

Auch Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke spürt, dass es "sehr gut passen kann" zwischen seiner Borussia und dem neuen Coach. Für Bosz soll der BVB drei Millionen Euro gezahlt haben.

Peter Bosz wechselt somit nach nur einer Saison bei Ajax Amsterdam nach Dortmund. Noch wichtiger war Watzke und Zorc aber Boszs Spielphilosophie. "Ich will erfolgreich sein und guten Fußball spielen".

Nach der Niederlage im Europa-League-Finale gegen Manchester United hatte Bosz noch öffentlich erklärt, dass er zufrieden sei und seinen Vertrag erfüllen wolle. Den Dortmunder Bossen gefällt der "frische, offensive, attackierende" Fußball, den Bosz predigt, dazu die "ausgeprägte Struktur im eigenen Ballbesitz" und das "starke Gegenpressing". "Das würden wir sehr gerne bei uns auf dem Platz sehen", sagte er.

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