Apple gibt NFC-Nutzung teilweise frei

Ein langersehnter Wunsch wird mit iOS 11 wahr

Apple hat HomeKit zur Heimsteuerung zwar schon seit zwei iOS-Generationen im Angebot, doch erst mit iOS 11 scheint das System richtig an Fahrt aufzunehmen, wie vom WWDC 2017 zu hören ist.

Mehr als ein einfacher Lesezugriff und die Erkennung der NFC-Tags selbst sollen jedoch nicht möglich sein. Damit unterstützt HomeKit insgesamt 16 Produkttypen, darunter Garagentore, Thermostate, Sensoren, Fensterrollos, Überwachungstechnik, Luftbefeuchter, Klimaanlagen, Schlösser, Luftreiniger, Lampen, Steckdosen, Ventilatoren, Kameras sowie Türklingeln. Das hatte Apple bislang stets verweigert, unter Verweis auf die Sicherheit.

Abgesehen davon, dass Apple die NFC Funktion nur auf dem iPhone 7 und dem iPhone 7 Plus freigeben wird, lässt sich der Chip lediglich als passives Lesegerät einsetzen und ist nicht in der Lage eigene Information zu übermitteln.

Was bei Android an der Tagesordnung ist, soll nun auch bei Apple möglich werden: Die Nutzung von NFC-Tags mit dem iPhone soll es App-Entwicklern unter iOS 11 und WatchOS 4.0 ermöglichen, die Technik in ihre Apps zu integrieren.

Neu in HomeKit ist die sogenannte Software-Authentifizierung. Mit der Freigabe der entsprechenden Programmierschnittstelle "Core NFC" gewährt Apple jedoch nur minimalen Zugriff auf den Nahfunk-Chip.

Außerdem soll die Geschwindigkeit, mit der HomeKit-Befehle per Bluetooth weitergegeben werden, deutlich gesteigert werden.

Apple ignoriert damit die Forderung Schweizer Verbraucherschützer - ifun.de berichtete - nach einer kompletten Freigabe des NFC-Moduls, um dieses auch mit Bezahl-Systemen einsetzen zu können, die direkt mit Apple Pay konkurrieren.

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