Die Attentäter des Doppelanschlags kamen aus dem Iran

IS-Kämpfer sollen das Mausoleum des verstorbenen Revolutionsführers Ruhollah Chomeni gestürmt haben

Es ist daher nicht erstaunlich, dass die iranische Regierung vor der Veröffentlichung des IS-Bekennerschreibens den saudischen Geheimdienst für die Anschläge verantwortlich machte. Außenminister Mohammed Dschawad Sarif nannte Trumps Erklärung zu dem Doppelanschlag mit 17 Toten sowie die Verhängung neuer US-Sanktionen am Donnerstag "widerlich". Die Attentäter hatten in Teheran das Parlament und das Grabmal des Revolutionsführers Ajatollah Chomeini angegriffen.

Teheran. Den sichersten Ort im Nahen Osten, hatte Präsident Hassan Ruhani in den letzten Monaten den Iran immer wieder genannt.

Die Attentäter von Teheran waren nach Angaben eines ranghohen Regierungsvertreters von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) rekrutierte Iraner. "Staaten, die den Terrorismus fördern", riskierten, "selbst Opfer des Bösen zu werden, das sie fördern", erklärte er. Man werde die Terrorzellen weiterhin konsequent bekämpfen, betonte der iranische Parlamentspräsident Ali Laridschani, der die Anschläge des IS als "nutzlose Einschüchterungsversuche" verurteilte. Die Revolutionsgarden hatten bereits am Mittwoch den USA und Saudi-Arabien eine Mitschuld an den Anschlägen gegeben und Vergeltung angekündigt. Neben den obligatorischen Kalaschnikow-Gewehren trugen mindestens zwei der Angreifer einen Sprengstoffgürtel. Der IS reklamierte die Taten für sich.

Ihre Artikelempfehlung des Artikels "Attentäter von Teheran waren Iraner" wurde versendet! 50 Menschen wurden zudem verletzt. Die nun erfolgten ersten Anschläge kommen zu einem Zeitpunkt, in dem das Verhältnis zwischen Schiiten und Sunniten nicht nur durch die massiven saudisch-iranischen Spannungen, sondern auch durch die amerikanische Parteinahme zu Gunsten von Riad extrem vergiftet ist.

Laut einem Geheimdienstbericht waren fünf der sechs Attentäter schon seit längerer Zeit für die IS-Miliz tätig, auch in Syrien und Nordirak. Zuvor war von sechs Männern die Rede gewesen. Sie sollen sich sich der IS-Terrormiliz angeschlossen haben.

Demnach wurde der Anführer des Netzwerks aber getötet und die anderen Mitglieder zur Flucht ins Ausland gezwungen. Mehrere Hintermänner seien in Haft, sagte Geheimdienstchef Mahmud Alawi am Tag nach dem Doppelanschlag. Die sunnitische IS-Terrormiliz hatte dem schiitisch geprägten Iran zuvor mehrmals mit Angriffen gedroht.

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