Für Air Berlin wird es jetzt richtig eng

Winkelmann früherer Chef der Lufthansa Tochter Germanwings war im Februar von Deutschlands größter Fluggesellschaft auf den Chefsessel von Air Berlin gewechselt

Doch Großaktionär Etihad hat nach Darstellung von Tui alle Gespräche abgebrochen. An dem geplanten Gemeinschaftsunternehmen sollte die arabische Fluggesellschaft 25 Prozent und die TUI AG 24,8 Prozent halten, während die restlichen 50,2 Prozent bei der Niki Privatstiftung verbleiben sollten. Es sollte ein wichtiges Element für die Sanierung von Air Berlin werden.

"Strategisch macht eine starke europäische Touristik-Airline weiter sehr viel Sinn, denn der Luftverkehr in Deutschland ist durch Überkapazitäten geprägt", erklärte TUI-Vorstandsmitglied Sebastian Ebel, betonte aber: "Niki steht aber nicht mehr für ein Joint Venture zur Verfügung".

Auch der Golfcarrier bestätigte: "Etihad hat diese Entscheidung nach vielen Monaten der Verhandlungen nach bestem Wissen getroffen, während welcher Zeit die Parteien nicht in der Lage waren, eine Einigung über die endgültige Ausgestaltung eines solchen Joint Ventures zu erzielen". Der Konzern werde daher die Neupositionierung der deutschen TUIfly alleine weiter vorantreiben.

Genaue Gründe für den Abbruch nannte der Konzern nicht. Das geht aus einem Schreiben des TUI-Konzerns an seine Mitarbeiter hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Beendigung der Gespräche mit Etihad hätten aber keine konkreten Auswirkungen auf den Flugbetrieb oder die Arbeitsplätze. "Etihad strebt offenbar eine Perspektive für das Gesamtunternehmen Air Berlin/Niki an und will Niki nicht länger aus der Air Berlin herauslösen", heisst es in einem internen Schreiben der Tui. Auch der bestehende Wetlease-Vertrag mit Niki bleibt unverändert bestehen.

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