Offiziell: Borussia Dortmund trennt sich von Thomas Tuchel

Der BVB ist wohl an der Verpflichtung von Ajax Trainer Peter Bosz interessiert

Um 12.47 Uhr bestätigt er via Twitter die BILD-Exklusivmeldung: "Ich bin dankbar für zwei schöne, ereignisreiche und aufregende Jahre. Dies ist das Ergebnis eines Gesprächs zwischen Hans-Joachim Watzke (Vorsitzender der Geschäftsführung), Michael Zorc (Sportdirektor), Thomas Tuchel und dessen Berater Olaf Meinking, das am heutigen Dienstag stattgefunden hat", teilte der BVB mit. Die Summe dieser Fehler war so groß, dass eine weitere Zusammenarbeit nicht möglich war.

Und Tuchel, der von 1988 bis 1992 für die Junioren des FC Augs- burg spielte, anschließend in der Regionalliga für die Stuttgarter Kickers und den SSV Ulm 1846, und später als U19-Trainer nach Augsburg zurückgekehrt ist, hat möglicherweise Kontakt zu Bayer Leverkusen.

Besonders über die Meinungsverschiedenheiten zwischen Tuchel und BVB-Boss Hans-Joachim Watzke war zuletzt viel berichtet worden. Nach dem 2:3 sagte Tuchel auf der Pressekonferenz: "Wir wurden nur per SMS informiert, dass die Uefa in der Schweiz entscheidet". Es habe die Spieler unendlich geschmerzt, "dass hier ein Viertelfinale zu Hause stattfindet und sie sich da wie reingeschoben fühlen".

Nach Informationen der "Zeit" hätten sich mehrere Spieler für eine Absage des Spiels ausgesprochen. Demnach hat er der Sporttageszeitung bestätigt, dass der BVB bei Nizza angefragt hat, die Verantwortlichen sollen aber die Freigabe verweigern, da es mittlerweile zu spät wäre, um einen passenden Nachfolger zu finden. Adressat des Wunsches sei laut des Berichts Watzke gewesen. Reus habe gesagt, er halte es für falsch, das Spiel am Tag nach dem Sprengstoffanschlag auf den Bus auszutragen. Daraus habe sich ein Wortwechsel mit Watzke entwickelt. Zu den genauen Hintergründen der Trennung will sich der BVB nicht äußern. Reus und Castro standen beim betreffenden Hinspiel nicht im Aufgebot. Der einst von Tuchel in Mainz aus der Profimannschaft verbannte Torhüter Heinz Müller sprach von "Mobbing hoch zehn" und schimpfte Tuchel einen "Diktator". Oder ob sie trotz ihres schlechten Gefühls, welches sie durchaus aussprachen, dennoch aufgelaufen sind. "Aki Watzke und ich hatten und haben keinen Streit, sondern ein gewachsenes Vertrauensverhältnis", sagte Reus der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" und dem "RevierSport": "Und das beinhaltet, dass man auch mal anderer Meinung sein kann und offen über gewisse Dinge diskutieren kann".

Diesen Tweet setzte Thomas Tuchel vor wenigen Minuten ab.

Dass es auch ein Zerwürfnis zwischen Watzke und Spielern gegeben habe, bestritt Reus energisch. Wir hätten das mit der UEFA gelöst. "Deshalb haben wir uns (.) entschlossen, die Zusammenarbeit mit dem Trainerteam nicht über das Ende der Saison 2016/17 hinaus fortzusetzen".

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