Trump verurteilt Anschläge im Iran und spricht zugleich Warnung aus

Trump verurteilt Anschläge im Iran und spricht zugleich Warnung aus

Auch die gegenwärtige Krise um Katar wird mit dem Besuch des US-Präsidenten beim sunnitischen Erzrivalen des schiitischen Iran in Zusammenhang gebracht. Zwei Attentäter, darunter mindestens eine Frau, sprengten sich am Grabmal in die Luft. Sie sollen sich als Frauen verkleidet haben. "Wo der Terror keine Grenzen kennt, dürfen sich Mitgefühl und Menschlichkeit keine Schranken auferlegen", hieß es in einer in Berlin veröffentlichten Erklärung. Demnach haben IS-Kämpfer das Mausoleum des verstorbenen Revolutionsführers Ruhollah Khomeni und das Parlament im Herzen der Stadt gestürmt.

Der Iran reagierte empört auf die Botschaft aus Washington. Parlamentspräsident Ali Laridschani bezeichnete die Angriffe als "nebensächliche Angelegenheit". Der Iran werde Terroristen weiterhin konsequent bekämpfen und alle ihre Terrorzellen im Iran zerstören. Das US-Aussenministerium schrieb in einer kurzen Mitteilung: "Wir drücken den Opfern und ihren Familien unser Beileid aus, und wir senden dem iranischen Volk unsere Gedanken und Gebete". Zur Begründung verwiesen sie auf den kürzlichen Besuch von US-Präsident Trump in Riad.

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel nannte die Attentäter "gewissenlose Verbrecher". Vom Iran gesponserte Milizen sind sowohl in Syrien als auch im Irak im Einsatz. Teheran ist ein treuer Unterstützer des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad.

Der Doppelanschlag im Iran mit insgesamt 19 Toten dreht die Eskalationsspirale im Nahen Osten weiter. "Wir werden jeden Tropfen Blut der unschuldigen Opfer dieses barbarischen Anschlags rächen", hieß es in einer Presseerklärung.

Für die sunnitische IS-Terrormiliz ist der schiitische Iran ein Erzfeind. Die Revolutionsgarden gaben den USA und Saudi-Arabien eine Mitschuld und kündigten Rache an.

Staats- und Regierungschefs aus aller Welt haben den Terrorangriff in Teheran aufs Schärfste verurteilt. Die arabischen Staaten beschuldigen Katar, Terrororganisationen wie den IS zu unterstützen. Katars Nachbarländer schlossen zudem die Grenzen. Gleichzeitig stoßen sie sich an den angeblich guten Beziehungen Katars zum Iran. Der Iran hat Katar Hilfe angeboten.

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