VfB-Sportchef will Kader für die Bundesliga verstärken

VfB-Präsident im Wahlkampf Endspurt für die Ausgliederung

Für die Ausgliederung der Profiabteilung in eine AG braucht es mindestens 75 Prozent der gültigen Stimmen.

PRO: Der VfB Stuttgart bekommt ziemlich schnell 41,5 Millionen Euro vom Autobauer Daimler, der als Ankerinvestor bereitsteht und im Gegenzug 11,75 Prozent der Anteile an der neuen AG halten wird. Aufsichtsratsboss Martin Schäfer sagte: "Das ist ein historischer Tag für den VfB". Zwar ist der e.V. durch seinen Präsidenten - in den kommenden etwas mehr als drei Jahren also noch Wolfgang Dietrich - in den wichtigen Gremien der AG vertreten und hält auch die Mehrheit an der Tochtergesellschaft.

Für den einstigen Software- und Sportmarketing-Unternehmer und Sprecher des umstrittenen Bahnprojekts Stuttgart 21 ist die Ausgliederung die einzige Option für eine erfolgreiche Zukunft des Traditionsklubs, woher das "frische Geld" kommen soll, erklärt Dietrich so: "Um die 100 Millionen aus dem Verkauf von 24,9 Prozent der Anteile, 95 Millionen durch Zusatzeinnahmen im Sponsoring Jugend, durch TV-Gelder usw. und rund 50 Millionen durch unsere Partner und den Hauptsponsor. Die Ziele müssten allerdings anders formuliert werden", sagt Dietrich (68).

Binnen vier Jahren will Dietrich den VfB Stuttgart im oberen Drittel der Bundesliga-Tabelle sehen. Gemäß dem Motto: Der VfB ist wieder da - und das stärker denn je! "Nicht nur finanziell, sondern auch für die Wahrnehmung des Clubs", betonte Schindelmeiser. Dort werden auch Wilfried Porth (Investor Daimler AG) und Franz Reiner (Hauptsponsor Mercedes-Benz Bank) sitzen.

Dennoch sind die Ultra-Gruppierungen Commando Cannstatt und Schwabensturm skeptisch. Wir sind nicht diejenigen, die den Verein dominieren wollen.

Stuttgart - Das "Jahrhundertprojekt" des VfB Stuttgart steht. "Auf gar keinen Fall", sagte der VfB-Aufsichtsrat und Vorstand des Autobauers.

Schindelmeiser machte sich bereits am Freitag daran, erste Schritte eines jetzt greifenden, sportlichen Vierjahresplans umzusetzen.

Stuttgart - Die Stimmung kocht im Netz: Nach der Abstimmung über die Ausgliederung der Abteilung Profifußball beim VfB Stuttgart sind die Fans in den sozialen Netzwerken gespalten wie selten zuvor.

Am Donnerstag waren 55.000 Menschen VfB-Mitglied.

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