Vom Flohmarkt zu Sotheby's: 750.000 Euro für Diamantring

Das ist das gute Stück. Der Besitzer hatte den Diamanten jahrzehntelang zu alltäglichen Handlungen getragen

Vor rund 30 Jahren war er als Alltagsschmuck auf einem Trödelmarkt zu einem Spottpreis verkauft worden, nun entpuppte er sich als kostbarer Diamantring. Beim Londoner Auktionshaus Sotheby's erzielte das Schmuckstück einen Preis von 656.750 Pfund (rund 750.000 Euro).

Die Verkäufer, die anonym bleiben wollen, hatten den Ring laut Sotheby's in den Achtzigern auf einem Flohmarkt in Isleworth im Westen Londons erworben. Erst vor wenigen Monaten aber habe der Besitzer das Auktionshaus um eine Taxierung gebeten. Es schätzte den Wert des 26,29-Karat-Stücks auf 250.000 bis 350.000 Pfund. Bei der Auktion wurde dieser Kurs sogar um mehr als das doppelte übertroffen.

Der mittlerweile "Tenner" (deutsch: "Zehner") genannte, kissenförmige Diamant stammt aus dem 19. Jahrhundert. Offenbar der Grund, warum die Besitzer die Echtheit nicht erkannt haben, so die Vermutung von Jessica Wyndham, der Leiterin der Schmuckabteilung des Auktionshauses Sotheby's. Denn: Diamanten aus dem 19. Jahrhundert seien nicht geschliffen worden.

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