Boris Becker rät Djokovic zu neuem Coach

Der neunfache French-Open-Sieger und Topfavorit Rafael Nadal aus Spanien stoppte am Freitag in Paris den als Nummer 6 gesetzten Niederösterreicher und gewann mit 6:3,6:4,6:0. Nur im ersten Durchgang konnte Djokovic die Partie noch offen gestalten.

Das zweite Halbfinale bei den Herren bestreiten der Weltranglisten-Erste Andy Murray, der den Japaner Kei Nishikori mit 2:6, 6:1, 7:6 (7:0), 6:1 bezwang, und Stan Wawrinka, der sich gegen Marin Cilic durchsetzte. Das ist kein schönes Bild dieser Legende", sagte "Eurosport"-Experte Boris Becker, der Djokovic drei Jahre lang gecoacht hatte".

Nun geht es im Halbfinale gegen Rafael Nadal. "Er hat angefangen, mit Andre Agassi zu arbeiten, und Andre ist sicher ein Super-Coach. Djokovic muss die nächsten drei, vier Wochen nutzen, um zurückzukommen", forderte Becker, der bis Ende 2016 sehr erfolgreich mit dem Serben gearbeitet hatte. "Es ist hart, etwas zum dritten Satz zu sagen". Nachdem der Spanier im vergangenen Jahr vor seinem Drittrunden-Match wegen einer Handverletzung aufgeben musste, strebt er in diesem Jahr mit aller Macht den zehnten Titel bei seinem Lieblingsturnier an. "Wir werden sehen, was die Zukunft bringt", meinte Djokovic, der selbst eine Pause nicht kategorisch ausschloss. "Jeder sieht, dass ich gerade nicht mein bestes Tennis spiele". Gegen Nadal sieht sich der 23-Jährige trotz des Sieges in Rom als Außenseiter. Die Partie gegen Carreno Busta dauerte lediglich 51 Minuten. Zwar nahm er Nadal gleich im ersten Spiel den Aufschlag ab, doch der Spanier schaffte sofort das Rebreak und dominierte dann nach Belieben. Er gab dabei 22 Games ab, so wenige wie noch nie bei einem Grand-Slam-Turnier auf dem Weg in den Halbfinal. Dass er bislang in Paris kaum gefordert wurde, wollte Nadal weder als Vor- noch als Nachteil werten.

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