Juni-Patch für Android veröffentlicht

Google behebt zufällige Pixel-Abstürze

Der Juni-Patchday bringt Fixes für insgesamt 103 Schwachstellen, die das Unternehmen seinen Android-Partnern und auch dem Android Open Source Project (AOSP) zur Verfügung stellt. Auf dieser Grundlage haben auch Blackberry und Samsung bereits Patches veröffentlicht. Qualcomm sticht dabei besonders negativ mit der mit Abstand höchsten Anzahl an Lücken hervor, wobei alleine 26 Schwachstellen in den Closed-Source-Komponenten seitens Google als kritisch eingestuft wurden - ebenso wie eine Lücke im Bluetooth-Treiber.

Die behobenen Bugs und Fehler kommen in allen Android-Versionen vor: von 4.4.4 KitKat über 5.X Lollipop und 6.X Marshmallow bis hin zu 7.X Nougat. Mit ihnen schließt Google zum Teil als kritisch eingestufte Schachstellen im Kernel, in mehreren Bibliotheken sowie in Komponenten von MediaTek, Nvidia, Qualcomm und Synaptics. Teilweise sind die gestopften Lücken schon seit 2014 bekannt.

Google verteilt die Updates an Pixel, Pixel XL, Nexus 5x, 6, 6P, 9, Nexus Player und Pixel C Over-the-Air oder über seine Entwickler-Website.

Google hat begonnen, die turnusmäßigen, monatlichen Sicherheits-Updates für Juni auszuliefern. Samsung will hingegen in den kommenden Wochen ein Update für die Modellreihen Galaxy S, A und Note bereitstellen. Unter anderem soll so verhindert werden, dass Angreifer ohne Zustimmung des Nutzers SMS verschicken können oder dass Apps irgendeine Aktivität mit Systemrechten ohne ausdrückliche Zustimmung ausführen dürfen.

Das koreanische Unternehmen macht wie immer keine Angaben zur Sicherheitspatch-Ebene.

Das Unternehmen macht stets keine Angaben zur Sicherheitspatch-Ebene. Die restlichen Korrekturen wird das Unternehmen im Juli nachreichen.

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