Die documenta in Kassel ist eröffnet

Parthenon der Bücher

In bislang 13 Ausgaben hat sich die documenta in Kassel bei stetig steigenden Besucherzahlen zur weltweit bedeutendsten Ausstellung für zeitgenössische Kunst entwickelt.

Den Startschuss gab Steinmeier am Vormittag im Museum Fridericianum gemeinsam mit Griechenlands Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos.

Bei einem Rundgang hat Frank-Walter Steinmeier die documenta 14 als "mutige Ausstellung" gelobt. Das Motto der documenta 14 "Von Athen lernen" habe man verstanden: "Überprüft eigene Vorurteile, nehmt die Perspektive des anderen ein - nur so lassen sich Gemeinsamkeiten finden", appellierte Steinmeier an die Besucher.

Steinmeier lobte, dass es mit Athen erstmals neben Kassel einen zweiten documenta-Standort gibt: "Die Entscheidung war nicht nur mutig, sondern auch richtig". Dabei besuchten sie unter anderem das Röhrenkunstwerk des Künstlers Hiwa K am Friedrichsplatz und die "Mühle des Blutes", eine Installation des mexikanischen Künstlers Antonio Vega Macotela.

Aus Österreich sind etwa der bereits mehrfache documenta-Teilnehmer Peter Friedl mit seiner Videoarbeit "Report" aus dem Jahr 2016 und Oliver Ressler mit seiner Videoinstallation "What is democracy?" aus den Jahren 2007 bis 2009 vertreten.

Kassel - Die documenta wurde 1955 von dem Kasseler Künstler und Kurator Arnold Bode ins Leben gerufen.

Die documenta 14 wird von dem polnischen Kurator Adam Szymczyk geleitet. Dort endet die Ausstellung am 16. Juli, in Kassel dauert sie bis zum 17. September. Bespielt werden von mehr als 160 Künstlerinnen und Künstlern rund 30 Standorte. Die Tageskarte kostet 22 Euro.

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