Turnen | Starkes Signal: "Phänomenale Zahlen" nach Turnfest

Sportlerinnen warten auf den Wettkampf

Die Veranstalter des Internationalen Deutschen Turnfests in Berlin haben am Freitag eine positive Bilanz gezogen.

Berlins Innen- und Sportsenator Andreas Geisel wies in Zeiten zahlreicher terroristischer Anschläge auf die fröhliche Stimmung in der Hauptstadt hin: "Es gab keine Gewalt, es gab keine Ausschreitungen". "Es war fantastisch, wie der Sport die Menschen mitreißen kann". "Das Turnfest war ein Meilenstein für die Entwicklung der Sportmetropole Berlin", unterstrich Geisel. "Es gibt keine Sorge mehr, dass wir nicht mit einer schwarzen Null abschließen". "Wir haben phänomenale Zahlen erreicht. Das friedliche Miteinander ist stärker, das ist die aktuell wichtige Botschaft".

Für DTB-Präsident Alfons Hölzl hat sich das Turnen "als wahrer Motor der Sportentwicklung in Deutschland" erwiesen. Allein 150 000 Berliner und ihre Gäste hatten die Mitmachangebote trotz nicht immer guten Wetters am Brandenburger Tor angenommen. 2013 hatte der DTB nach dem Turnfest in der Rhein-Neckar-Region wegen zu geringer Teilnehmerzahlen rund 200.000 Euro zuschießen müssen. Zumindest war der Senator für Inneres und Sport so begeistert, dass er dem Deutschen Turner Bund (DTB) eine baldige Wiederholung anbot. Dafür fasste er die Massenbewegung einer Woche in Zahlen zusammen: 325 500 Besucher bei der Eröffnung, den großen Gala-Verstaltungen und Mitmach-Angeboten, 305 000 Besucher auf der Messe Berlin, 195 000 Teilnehmer an den Rahmen-Angeboten von "Berlin turnt bunt", angelehnt an das Turnfest-Motto: "Wie bunt ist das denn". Die sächsische Metropole hat in der Vergangenheit in verschiedenen Gesellschaftsordnungen bereits zwölf Turnfeste ausrichtete. 2021 ist Leipzig schon in der Himmelfahrtswoche Gastgeberstadt, das Massenspektakel wird auf fünf Tage verkürzt. Leipzigs Sportbürgermeister Heiko Rosenthal versprach den Turnern, seine schnell wachsende Stadt werde versuchen, den Teilnehmern eine ähnliche Kulisse wie Berlin zu bieten. "Wir sind nicht mit einem DFB-Pokal-Finale vergleichbar".

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