Verteidigung | Von der Leyen fordert weiter mehr Geld für Bundeswehr

Von der Leyen scharf kritisiert

Der Dienst der Soldaten und der Zivilbeschäftigten der Bundeswehr sei "völlig unverzichtbar" für die Gesellschaft.

Verteidigungsministerin von der Leyen fordert für die Truppe eine deutlich bessere Ausstattung.

Merkel erwähnte ausdrücklich die Auslandseinsätze und sagte: Die Bundeswehr sorge "für unsere äußere Sicherheit und dafür, dass Menschen einfach gut und sicher leben können".

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat ihr Handeln in der Affäre um die Bundeswehrkaserne Pfullendorf und die Versetzung des Standortkommandeurs verteidigt. Für Auslandsmissionen etwa im Kampf gegen den Terrorismus werde dringend mehr und modernes Material gebraucht.

Die CDU-Politikerin betonte, dass die Truppe nach 25 Jahren mit Kürzungen seit zwei Jahren endlich wieder wachse und auch mehr Personal einstellen könne. Die Soldaten würden in solchen Einsätzen die Freiheit verteidigen, dann sollten sie auch dementsprechend ausgerüstet werden. Neue Aufgaben wie die Cyberverteidigung kämen hinzu. In den Beständen seien aber noch Funkgeräte und Fregatten aus den 1980er-Jahren oder Fahrzeuge aus 1970er-Jahren. Derzeit hätten nur 18 Piloten die Voraussetzungen.

Die "übergroße Mehrzahl der Soldatinnen und Soldaten" leiste aber einen "unschätzbaren Dienst für unser Land", sagte die Kanzlerin anlässlich des "Tages der Bundeswehr", bei dem am Samstag Kasernen im ganzen Land für die Bürger die Tore öffneten. Von der Leyen verkündete dabei im nordrhein-westfälischen Augustdorf, dass die dortige "Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne" nicht umbenannt werde.

Bundesverteidigungsministerin von der Leyen hat mehr Geld für die Bundeswehr angemahnt. Seine Rolle im militärischen Widerstand ist umstritten. Mit Blick auf den "Tag der Bundeswehr" kritisierten Gruppen der Friedensbewegung, damit werde ein falsches Bild von Krieg und dem Militär vermittelt.

Die Friedensgruppen würdigten zugleich Protestaktionen gegen den "Tag der Bundeswehr". Im sächsischen Weißenfels sei aus Protest gegen Militärrituale ein Gelöbnis gestört worden.

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