Paris: Angreifer an Notre Dame angeschossen

Polizei stoppt Hammer Angreifer vor Notre Dame

Der Hammerangriff auf einen Polizisten vor der Pariser Kathedrale Notre-Dame hatte offenbar einen politischen Hintergrund.

Die Polizei sicherte das Gebiet um die Kathedrale ab. Ein Mann schlug am mit einem Hammer auf den Beamten ein und rief dabei "Das ist für Syrien".

Bildlegende: Polizisten sichern das Gelände rund um die Kathedrale Notre Dame in Paris. Laut Augenzeugenberichten soll der Mann zuvor bereits Passanten beschimpft und mit seinem Hammer bedroht haben. Er hatte am Dienstag in Paris einen Beamten mit einem Hammer angegriffen.

Der verletzte Angreifer, dessen Gesundheitszustand unbekannt ist, habe sich als "Soldat des Kalifats" bezeichnet, meldete die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Ermittlerkreise - diesen Begriff benutzt die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) für ihr Herrschaftsgebiet.

Der Platz vor der Kirche im Herzen der französischen Hauptstadt wird täglich von Tausenden Touristen besucht.

Die Polizei sperrte den Bereich um die Kathedrale weiträumig ab; zahlreiche schwerbewaffnete Beamte waren im Einsatz.

Die nach dem Angriff zunächst in der Kathedrale festgehaltenen Besucher konnten das Gotteshaus nach und nach wieder verlassen. Jeder wurde von der Polizei durchsucht, sagte die Sprecherin der Diözese Paris, Karine Dalle, dem Sender.

Ein weiterer Polizist eröffnete das Feuer und stoppte damit die Attacke, Anti-Terror-Experten übernahmen die Ermittlungen. Er sei verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden.

Innenminister Collomb sagte, der Täter sei nach eigenen Angaben ein Student aus Algerien. Es müsse jedoch noch überprüft werden, ob der bei ihm gefundene Ausweis echt sei. Neben dem Hammer habe der Angreifer noch ein Küchenmesser dabeigehabt. Anschläge würden heute mit "sehr rudimentären Instrumenten" begangen, kommentierte Collomb.

Die Tat ereignete sich drei Tage nach dem Anschlag im Londoner Zentrum mit sieben Toten und 48 Verletzten. Ein Polizeikollege machte daraufhin von seiner Schusswaffe Gebrauch. Anscheinend sei der Angreifer allein gewesen. Frankreich war in den vergangenen zweieinhalb Jahren mehrfach Ziel islamistischer Anschläge, fast 240 unschuldige Menschen kamen dabei ums Leben. Erst Mitte April war ein Polizist auf den Pariser Champs-Elysees von einem Gewalttäter erschossen worden. In Frankreich gilt weiter der nach den Anschlägen vom 13. November 2015 verhängte Ausnahmezustand, der nach Plänen der Regierung demnächst erneut verlängert werden soll.

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