Polizist schießt bei Notre-Dame auf Angreifer Schüsse in Paris

Polizist schießt bei Notre-Dame auf Angreifer Schüsse in Paris

Dort hat die Polizei vor der berühmten Kirche Notre-Dame auf einen Angreifer geschossen.

Vor der Kathedrale Notre-Dame soll ein Mann versucht haben, einen Polizisten mit einem Hammer anzugreifen. Dann habe er er laut Frankreichs Innenminister Gérard Colomb "Das ist für Syrien" gerufen und sich mit einem Hammer auf einen Polizisten gestürzt.

Der Mann näherte sich bei dem Angriff einer Polizeipatrouille und schlug auf einen der drei Beamten ein.

Der Staat verstärkt unterdessen den Anti-Terror-Kampf.

Paris. Der Angreifer war nach Angaben des Senders "France info" mit einem Hammer und mehreren Stichwaffen bewaffnet. Der angegriffene Polizist erlitt keine schlimmen Verletzungen. Der Angreifer habe sich später als "Soldat des Kalifats" der Terrormiliz.

Eine Polizeisprecherin sagte der Nachrichtenagentur AP am späten Nachmittag, dass die Operation in der Gegend vorbei sei.

Sollte die Angst vor terroristischen Anschlägen Paris je losgelassen haben, so kehrte sie am Dienstag zurück. Die ergänzenden Berichten wurde der Angreifer durch die Dienstwaffe eines Polizisten verletzt. "Überall war Blut", sagte der Zeuge.

Nach Angaben einer Augenzeugin gegenüber der BBC, die sich zum Zeitpunkt in der Kathedrale befand, waren die Schüsse in der Kathedrale gut hörbar, die Menschen reagierten darauf mit Panik. Sie könnten das Gotteshaus nach und nach wieder verlassen. Alles sei sehr ruhig abgelaufen, sagte Bistums-Sprecherin Karine Dalle der Deutschen Presse-Agentur. Polizisten riefen: "'Bewegen Sie sich, bewegen Sie sich!'" Die Menschen seien in die Kirche geflüchtet. Einsatzkräfte der Polizei durchkämmten die Umgebung auf der Suche nach mutmaßlichen Komplizen. Der Angreifer wurde verletzt, der Bereich weiträumig abgesperrt. Das teilte die Behörde am Dienstag mit. Besucher dürfen etwa keine Gepäckstücke mit in die Kathedrale nehmen.

Frankreich war in den vergangenen zweieinhalb Jahren mehrfach Ziel islamistischer Anschläge. Ende April hatte ein Islamist mitten auf dem Prachtboulevard Champs-Élysées das Feuer auf einen Mannschaftswagen der Polizei eröffnet und einen Ordnungshüter getötet.

In Frankreich gilt weiter der Ausnahmezustand, der nach den Pariser Anschlägen vom 13. November 2015 verhängt worden war. Das französische Sicherheitskabinett wollte noch am Mittwoch über eine geplante Verlängerung bis Anfang November beraten.

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