Intel: Neue Chips 30 Prozent schneller als Vorgänger

Auf Intels erster E3 Pressekonferenz durften Prozessoren nicht fehlen Skylake und Kaby Lake X mit bis zu 10 Kernen sind ab dem 19. Juni vorbestellbar und die Woche darauf lieferbar

Welche konkrete Taktrate in Spielen gehalten werden kann, hängt von verschiedenen Faktoren wie der Chip-Temperatur und der Anzahl der belasteten Kerne und Threads ab, im Video wird allerdings nur der synthetische CPU-Z-Benchmark gezeigt. Allerdings bezieht sich die aktuellen Angaben auf die Mobilprozessoren der U-Serie, die sich durch einen besonders geringen TDP-Wert von 15 Watt auszeichnet - zu Lasten der Leistung des Prozessors. Mit der Enthüllung des 18-Kern-i9-Chips hat Intel nun aber stark vorgelegt und einen mächtigen Gegner für die neuen Top-CPUs von AMD in Stellung gebracht. Generation werden im Vergleich zu den Vorgängern um satte 30 Prozent schneller und bieten noch weitere Vorteile.

Intel hat auf der Computex inzwischen offiziell bestätigt, dass man gegen AMDs Threadripper-Prozessoren mit bis zu 16 Kernen vor allem die neuen Skylake-X-CPUs mit maximal 18 Kernen entgegensetzen wird. Modelle mit sechs und acht Kernen werden weiterhin unter dem Core i7 Deckmantel vermarktet.

Die Skylake-X-CPUs hingegen sind mit bis zu 44 PCIe-3.0-Lanes ausgestattet und können mit Unterstützung von Quad-Channel-RAM aufwarten. Die Preise beginnen hier bei 999 US-Dollar, der Hälfte dessen was der 10-Kerner i7-6950X derzeit kostet.

Zugleich sagte Intel aber auch den erwarteten Wechsel zu einem 10-Nanometer-Prozess ab.

Die Kaby-Lake-X-CPUs unterscheiden sich kaum von den Modellen, die es bereits für den Sockel LGA 1151 gibt. Im Gegensatz zum i5 bietet der i7 Hyperthreading und eine höhere Taktfrequenz von bis zu 4,5 statt 4,2 GHz. Modelle wie der i5-7640X-Prozessor mit vier Kernen und Vier-Gigahertz-Taktung kosten 242 US-Dollar, umgerechnet etwa 220 Euro. Prozessorgeneration erreicht werden soll.

Mit AVX 512 hat Intel die Daten- und Registerbreite bei der Befehlssatzerweiterung auf 512 Bit verdoppelt.

Für den Core i9-7980XE mit 18 Kernen berechnet Intel 1.999 US-Dollar, den Core i9-7940X mit 14 Kernen gibt es für 1.399 US-Dollar und den Core i9-7920X mit 12 Kernen für 1.199 US-Dollar. Broadwell-E unterstützt ebenso wie AMD Ryzen nur AVX2 mit 256 Bit. Nun legen die Kalifornier noch einen drauf und sprechen von einem Performanceschub von 30 Prozent. Die Taktgeschwindigkeit des Prozessors wird bei 3,3 GHz liegen und mittels Turbo auf bis zu 4,5 GHz ansteigen können.

Die auf der X299-Plattform basierende Prozessorenfamilie Core X verspricht eine größere Vielfalt als die auf dem X99-Chipsatz basierende Vorgängerreihe. Sie sollen in Kürze verfügbar sein.

Der Core i9-7900X wird vorerst das Topmodell des Sockels darstellen und wird später von dem Core i9-7980XE abgelöst. Wann das sein wird, hat Intel noch nicht verraten.

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