Nadal: "Was Federer gemacht hat, ist riskant"

In Paris liess sich Rafael Nadal protokollgemäss auch am Tag nach dem zehnten French-Open-Sieg mit der Coupe des Mousquetaires ablichten und abfilmen, rund um den Erdball waren Zeitungen und Portale voll mit Elogen auf den Spanier. Ich muss einfach immer sehen, dass ich genug Schlaf bekomme, das ist für mich ehrlich gesagt das größte Problem. Als erster Tennisprofi mit acht Wimbledon-Triumphen würde der zweifache Zwillingsvater seine Geschichte ähnlich phänomenal fortschreiben, wie es Nadal in Frankreich gelungen ist. Freundlich grüßte er, als die zahlreichen extra für ihn bereit gehaltenen Kameras klickten. Neben den Australian Open hat der Weltranglisten-Fünfte auch die Masters-1000-Turniere in Indian Wells und Miami gewonnen. Die Tennis-Welt staunte, und auch er konnte seinen "märchenhaften" Saisonstart nicht recht fassen. "Die absolut richtige Entscheidung", hatte Boris Becker gelobt. Nur fünf Tage machte Federer seit dem 2. April tatsächlich frei. "In den letzten Wochen und Monaten bin ich ja fast zum Trainings-Weltmeister geworden", sagte der 18-fache Grand-Slam-Sieger beim Turnierauftakt in Stuttgart mit einem Schmunzeln. "Man brennt wieder darauf, Turniere zu gewinnen".

"Wenn man Woche für Woche spielt, von einem Turnier zum nächsten reist, erlischt das Feuer ein bisschen". "Bei mir ist das nicht der Fall". Im Achtelfinal des ATP-250-Turniers trifft er entweder auf Tommy Haas oder Pierre-Hugues Herbert. "Er ist einer Super-Freund von mir. Dass er das so durchziehen konnte, ist natürlich gigantisch", sagte Federer. "Aber das wäre schon irgendwie cool". Im letzten Jahr war er in Stuttgart nach langer Verletzungspause im Halbfinale am späteren Turniersieger Dominic Thiem (Österreich) gescheitert. "Für mich geht das Jahr jetzt erst richtig los", kündigte Federer nun in Stuttgart an. Wegen seines lädierten Knies hatte sich 2016 zu einem Jahr zum Vergessen entwickelt.

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