Nawalny vor Protesten in Moskau festgenommen

Demonstranten am 26. März in Moskau Russland. Oppositionspolitiker und Kremlkritiker Alexej Nawalny hatte zu Straßenprotesten gegen Korruption in Russland aufgerufen

MoskauDer russische Oppositionelle Alexey Nawalny ist am Nationalfeiertag von der Polizei festgenommen worden.

Nawalnys Sprecherin Kira Jarmysch sagte, in den Büros von Nawalnys Anti-Korruptions-Organisation sei der Strom abgestellt worden sei.

Der russische Oppositionsführer Alexej Nawalny, der heute zu einer Demonstration gegen die russische Führung aufgerufen hatte, ist auf dem Weg zu der Kundgebung verhaftet worden.

Nawalnys Frau Julia schrieb bei Twitter, der Protest auf der Twerskaja solle trotz der Festnahme stattfinden. Im kommenden Jahr plant er, als Präsidentschaftskandidat anzutreten.

In Moskau wollte er trotz eines Verbots in der Nähe des Kremls protestieren. "Er bat mich mitzuteilen, dass die Pläne sich nicht ändern". Die Organisatoren in Moskau erwarteten bis zu 50'000 Teilnehmer.

Im sibirischen Nowosibirsk demonstrierten nach Angaben örtlicher Medien rund 3000 Menschen, in Tomsk kamen 1000 Menschen zusammen, weitere Demonstrationen gab es in zahlreichen anderen Städten. Petersburg. Weitere Festnahmen habe es in Sotschi, Kasan und Wladiwostok gegeben. Nawalny wurde bereits Ende März für 15 Tage inhaftiert. Hier hatten die Behörden zum "Tag Russlands" ein historisches Festival organisiert. Der 41-jährige Oppositionspolitiker kündigte daraufhin an, dass die Demonstration stattdessen auf der Twerskajastraße stattfinden werde.

Am Vorabend hatte er dennoch überraschend zu Protesten in Kremlnähe aufgerufen. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte, Provokationen müssten verhindert werden.

"Es war klar, dass sie ihn sofort festnehmen würden", sagte der 16-jährige Igor in Moskau zur Festsetzung Nawalnys.

Auslöser war nach eigener Darstellung, dass er keine Firma gefunden habe, die eine Bühne und Lautsprecher für seine Kundgebung aufbaue. Vor allem die Tatsache, dass in so vielen Städten Kundgebungen stattfanden, wurden von Beobachtern als Zeichen der Unzufriedenheit mit der Regierung von Präsident Wladimir Putin gewertet. Er warf den Behörden vor, Druck auf die Anbieter zu machen. Nawalny hatte ihm in einem Online-Video Korruption vorgeworfen: Medwedew kontrolliere ein Milliardenvermögen durch ein Netzwerk an Stiftungen. In einem Schnellverfahren wurde er zu 15 Tagen Haft und umgerechnet 325 Euro Strafe verurteilt.

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