Air Berlin will Passagieren höhere Entschädigungen anbieten

Die Buchungszahlen sind stabil

Die angeschlagene Fluggesellschaft Air Berlin will bei Flugausfällen und Verspätungen freiwillig höhere Entschädigungen zahlen als von der EU vorgeschrieben - allerdings nicht in bar, sondern in Form von Fluggutscheinen. So könnten sich Fluggäste die Provisionen für Klagsportale wie Flightright oder EUClaim sparen.

EUclaim führt Buch über die sogenannten Problemflüge, das sind annullierte Flüge oder solche mit Verspätungen von mehr als drei Stunden. Seit Einführung des Sommerflugplans am 26. März 2017 seien 1.541 Flüge von Air Berlin von und nach Deutschland ausgefallen, berichtete die "Welt am Sonntag". "Die Tickets sind sicher", sagte Air-Berlin-Vertriebsvorstand Götz Ahmelmann der Rheinischen Post. Die Buchungszahlen seien stabil, die Flugzeuge gut gefüllt. Seit Anfang des Jahres habe es bei Air Berlin rund 3000 ernstzunehmende Verspätungen oder sogar Annullierungen gegeben. An der Prüfung beteiligt sich auch der Bund. Laut der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Civey für "Spiegel Online" lehnten 69 Prozent der Befragten eine Bürgschaft ab.

Die angeschlagene Fluggesellschaft Air Berlin will ihren Kunden bei Flugausfällen und Verspätungen höhere Entschädigungen gewähren als von der EU vorgesehen.

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