Hamilton schlägt mit Sieg zurück - Vettel rettet Platz vier

Hamilton schlägt mit Sieg zurück - Vettel rettet Platz vier

"Es war trotzdem eine gute Session".

Während Bottas ebenfalls die Wichtigkeit betonte, gleich nach den Rängen vier und sieben von Monte Carlo so stark zurückgeschlagen zu haben, genoss Hamilton vorerst primär seinen Triumph. Mal in seiner Laufbahn auf den ersten Startplatz. Pole-Position seiner Karriere, womit er mit Ayrton Senna gleichzog.

"Er war mein Vorbild, er war für mich der größte Antrieb, um heute hier zu stehen". "Er war bisher immer auf Platz eins oder zwei, deswegen ist es für uns gut, dass er nur Vierter ist", sagte Hamilton, der allerdings bezweifelt, dass er in zwei Wochen in Baku wieder so leichtes Spiel haben wird: "Vielleicht ist Ferrari beim nächsten Mal wieder schneller, uns wird das noch sehr fordern". Vettel mit 4:3 in Front und übernahm in der Konstrukteurswertung mit 222 Punkten auch die Führung acht Zähler vor der "Scuderia".

Lewis Hamilton triumphiert in Kanada.

Der Start zum Grand Prix von Kanada erfolgt am Sonntag um 20.00 Uhr Schweizer Zeit.

Zu diesem Zeitpunkt war für Vettel bereits klar, dass er den späteren Sieger Hamilton erst nach der Ziellinie wieder sehen würde.

Chase Carey hat mittlerweile die Geschicke übernommen.

Auch für Lance Stroll, den ersten kanadischen Lokalmatador in Montreal seit Jacques Villeneuve 2006, endete das Qualifying mit einer Enttäuschung.

Zum ersten Mal in dieser Saison nicht auf dem Podium und mehr als die Hälfte des Vorsprungs auf Lewis Hamilton in der Gesamtwertung eingebüßt: So hatte sich Sebastian Vettel das Rennen in Montreal sicher nicht vorgestellt. Der 29-Jährige kam deswegen in der sechsten Runde an die Box und startete danach eine Aufholjagd.

SPRUCH DES WOCHENENDES: "Das war eine sexy Runde!" Es wird nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Hamilton den Rekord von Michael Schumacher (68 Pole-Positions) gebrochen haben wird.

Mit einer seiner legendären "Hammer-Runden" hat sich Kanada-Spezialist Lewis Hamilton nach seinen Problemen in Monaco eindrucksvoll im WM-Duell mit Sebastian Vettel zurückgemeldet.

Mercedes und Ferrari bewegen sich in Nordamerika bislang auf Augenhöhe, dahinter klafft allerdings eine Lücke.

Die beiden weiteren Deutschen hatten am Ende gemischte Gefühle: Nico Hülkenberg holte als starker Achter immerhin vier Punkte, Pascal Wehrlein wurde Letzter.

Für dessen Landsmann Wehrlein war die Qualifikation danach schon vorbei.

Der 32-jährige Brite gewann zum sechsten Mal auf seiner Lieblingsstrecke, so oft wie nirgendwo sonst. Erst in Monaco musste er nach einem Crash untersucht werden, die Ärzte gaben jedoch grünes Licht für einen Start in Kanada.

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