Polizistin nach Schüssen in München in Lebensgefahr

Er schießt auf sie - sie wird am Kopf getroffen. Die Polizei hat den Angaben nach bisher keinerlei Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund. Im Bereich des Bahnsteigs habe eine allgemeine polizeiliche Personenkontrolle stattgefunden. Aus einem Routineeinsatz sei ein Gewaltverbrechen geworden. Vorerst keine Angaben konnte der Sprecher dazu machen, ob der 37 Jahre alte Angreifer inzwischen vernommen werden konnte. In der S8 in Richtung Flughafen fragen sich die Passagiere, wie sie ihren Flieger jetzt bekommen sollen. Dort wurden die beiden Streithähne aus dem Zug geholt und ein 30-jähriger Polizeihauptmeister wollte mit den Personalfeststellungen beginnen.

Laut Andrä lief die erste Kontrolle "völlig ohne Probleme ab". Die Beamten hätten nach der Prügelei in der S-Bahn die Personalien festgestellt und den Mann dann laufen lassen. Der 37-jährige Deutsche hatte nach ersten Erkenntnissen einem Kollegen der Polizistin die Waffe entrissen und damit der 26-Jährigen in den Kopf geschossen.

Laut einem Bericht von "merkur.de" soll eine Polizistin angeschossen und schwer verletzt worden sein.

Nach derzeitigem Stand wurden zwei unbeteiligte Personen ebenfalls durch Schüsse verletzt.

Der genaue Tatablauf und ob zuerst der Mann oder die Polizistin geschossen hatte, stand zunächst nicht fest. Hintergrund war eine Auseinandersetzung in der S-Bahn.

Zwei weitere Personen wurden schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt, sagt Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins. Von diesem Mann sei keine Gewalt ausgegangen. Damals gab der Tatverdächtige seinen Beruf mit Elektriker an. Er stamme aus dem Oberland und sei ohne festen Wohnsitz. Er habe mehrfach gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen und wurde 2014 wegen des Besitzes geringer Mengen Cannabis verhaftet und wieder freigelassen. In dem damaligen Verfahren habe er seinen Beruf als Elektriker angegeben. Dann fährt die nächste S-Bahn ein, darin sitzen bis zu 700 Fahrgäste. Auch eine Körperverletzung liege vor.

Der S-Bahnhof wurde gesperrt, der Bahnhof vorerst nicht mehr angefahren. Wenig später allerdings stellen ihn an einem nahegelegenen Bürogebäude Kräfte der Münchner Polizei und der Bundespolizei.

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