Aktien New York: Verluste nach Dow-Rekord - Tech-Werte weiter unter Druck

Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes

Die Technologie-Schwergewichte, die zuletzt maßgeblich zum Kursrutsch an der Nasdaq beigetragen hatten, standen am Donnerstag weiter unter Beschuss: So verloren die Aktien von Apple mehr als eineinhalb Prozent auf 142,80 Dollar. Als generelle Belastungsfaktoren machten Marktbeobachter die Öl- und Rohstoffpreise aus, die unter dem steigenden US-Dollar litten. Inzwischen ermittelt Sonderermittler Robert Mueller wegen des Vorwurfs der Justizbehinderung direkt gegen Trump. Frische Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten fielen unter dem Strich durchwachsen aus.

Der Future auf den Dow Jones Industrial ließ eine Dreiviertelstunde vor dem Handelsstart einen Kursrückgang von 0,45 Prozent erwarten. Er rückte damit von seinem am Vortag nach dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed erreichten Rekord bei 21 391,97 Punkten wieder ab. Beim Nasdaq 100 deutete der Future auf ein Minus von 1,19 Prozent hin. Für das Barometer geht es seit vergangenen Freitag mit Ausnahme einer zwischenzeitlichen Erholung am Dienstag bergab. Sorgen vor einer Überhitzung der Techwerte belasten. Klare Hinweise auf den Zeitpunkt einer nächsten Anhebung gab die Fed-Vorsitzende Janet Yellen nicht - sie kündigte für die kommenden Jahre lediglich weitere graduelle Zinserhöhungen an.

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