Darmstadt ist Digitale Stadt

Darmstadt ist Digitale Stadt

In die Endrunde schafften es Heidelberg, Kaiserslautern, Paderborn und Wolfsburg, gegen die Darmstadt sich jetzt. Die südhessische Stadt soll nun zu einer "digitalen Modellstadt" transformiert werden und erhält hierfür Unterstützung von etlichen Partnerunternehmen. Dabei werden ab Anfang des kommenden Jahres "Bereiche wie der Verkehrssektor, die Energieversorgung, Schulen und das Gesundheitswesen mit neuesten digitalen Technologien ausgerüstet", so Bitkom. "Die bereichsübergreifende Vernetzung aller Sektoren mit dem Fokus auf hochprofessionelle Cyber-Sicherheit ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Digitale Stadt Darmstadt". Zudem sollen künftig die öffentliche Verwaltung innovative Online-Anwendungen und der Handel intelligente Lieferdienste anbieten können. "Nun haben wir die Gelegenheit, in Darmstadt Zukunft zu erproben und Digitalisierung zu gestalten, anstatt sie mit uns geschehen zu lassen".

"Andere Städte werden von den Entwicklungen in Darmstadt lernen, dadurch wird ein wichtiger Impuls für die digitale Transformation von Deutschlands Städten und Gemeinden gesetzt", erklärte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Der Wettbewerb war offen für mittelgroße deutsche Städte mit einer Einwohnerzahl zwischen 100.000 bis 150.000 Menschen; insgesamt hatte sich 14 Städte beteiligt.

OB Jochen Partsch hat von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries die Urkunde für den Gewinn des Bitkom-Wettbewerbs Digitale Stadt überreicht bekommen. Das teilte der Digitalverband Bitkom beim ersten Nationalen Digital-Gipfel in Ludwigshafen mit. Begleitet von fünf Fachministern trifft Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dort zum Dialog mit Unternehmern und Wissenschaftlern zusammen. Weitere Links zum Thema Umweltministerin Barbara Hendricks machte sich in der "Passauer Neuen Presse" für "mitdenkende" Ampeln stark. "Heute richtet sich der Verkehr nach den Ampeln, aber es ist doch viel schlauer, wenn sich Ampeln nach dem Verkehr richten". Verkehrsminister Alexander Dobrindt forderte ein eigenes Digitalministerium.

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