Das wurde aus Apples Auto-Plänen

Das wurde aus Apples Auto-Plänen

"Es ist eine Kerntechnologie, die wir als sehr wichtig betrachten". Immer wieder drangen Berichte an die Öffentlichkeit, dass es personelle Umstrukturierungen gegeben habe, an deren Ende Apples Hardware-Veteran Bob Mansfield die Projektleitung übernahm und dem gesamten Vorhaben einen Neustart verordnete. Nun hat Apple-Chef Tim Cook erstmals bestätigt, dass das Unternehmen tatsächlich an einer entsprechenden Technologie arbeitet. Zugleich sei es eine der größten Herausforderungen für künstliche Intelligenz.

Tim Cook ließ endlich die Katze aus dem Sack: "Wir arbeiten an autonomen Systemen", sagte er in einem Interview mit Bloomberg und meinte damit eine Software für selbstfahrende Autos. Auch ein Grund, warum Leaks zu Apple-Produkten so begehrt sind, wo sonst möchte man vorab Informationen erhalten. Im Oktober 2016 wurde bekannt, dass Apple das Unternehmen verkleinert hat und sich auf die Softwareseite konzentrieren will. Es ist nun das erste Mal, dass sich der Apple-Chef offiziell zu den Auto-Plänen äußerte.

Die Tech-Szene hatte seit Jahren über das mythische Project Titan spekuliert.

Apple zufolge ist die Automobilindustrie reif für drei disruptive Technologien: die Selbstfahrtechnologie, Elektrifizierung und Ride-Sharing.

Eine der Einsatzmöglichkeiten autonomer Systeme, so Cook, sei ohne Frage die Nutzung in selbstfahrenden Fahrzeugen - doch es gebe auch andere Anwendungsbereiche. Hunderte von Ingenieuren wurden entlassen, als sich der Projektfokus änderte.

Tim Cook betonte, dass er das Autogeschäft vor einem drastischen Umbruch durch autonomes Fahren, Elektroantriebe und Fahrdienste sehe.

Im Frühjahr 2017 bekam Apple die Erlaubnis zum Test selbstfahrender Autos in Kalifornien. Diese drei laufen gerade gleichzeitig ab, aktuell noch jede für sich, aber doch schon sich annähernd. Eine Milliarde Dollar investierte Apple in den chinesischen Fahrdienstvermittler.

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