Durchsuchungen nach Fan-Attacke auf Polizisten

Neun Mitgliedern der Gruppierung „Rising Boys Hannover“ werde Vandalismus Sachbeschädigung und Landfriedensbruch vorgeworfen

Hannover. Doppelschlag der Polizei gegen Fußball-Randale in Niedersachsen: Mit einem Großaufgebot haben Beamte am Mittwoch bei zwei voneinander unabhängigen Razzien rund 100 Wohnungen und Häuser von Anhängern der rivalisierenden Bundesligisten Hannover 96 und Eintracht Braunschweig durchsucht. Hintergrund ist der Angriff auf einen Polizisten beim Niedersachsenderby am 15. April in Hannover. Die Staatsanwaltschaft wertet die Tat als versuchtes Tötungsdelikt. Schwerpunkt der Razzia vom Mittwochmorgen lag in Braunschweig und Umgebung. Die Beamten hatten die Fans damals zurückgedrängt, 178 waren zur Identifizierung festgehalten worden.

Bei der Festnahme der in das Stadion eingedrungenen Personen hatte ein bis zum jetzigen Zeitpunkt Unbekannter mit der Spitze eines Kuhfußes auf den Einsatzhelm eines 30 Jahre alten Polizisten der Göttinger Bereitschaftspolizei geschlagen. Kollegen stellten den Kuhfuß ohne Hinweise auf einen Tatverdächtigen sicher - die Auswertung daran gesicherter Spuren dauert ebenfalls noch an. Bei den Durchsuchungen seien "diverse für das Verfahren relevante Gegenstände sichergestellt" worden.

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