EU: EU-Kommission ermittelt gegen Nike, Universal und "Hello Kitty"-Firma"

EU-Kommission nimmt mehrere Firmen ins Visier

Die EU-Kommission leitete am Mittwoch eine offizielle Untersuchung zu Lizenz- und Vertriebspraktiken des Konzerns ein. Dies würde gegen EU-Wettbewerbsrecht verstoßen.

Bei der Untersuchung gehe es darum, ob die beiden Unternehmen sowie der japanische Handelskonzern Sanrio Händler daran hinderten, lizenzierte Produkte über Grenzen hinweg in der EU zu verkaufen, teilte die Brüsseler Behörde am Mittwoch mit. Mit ähnlichen Untersuchungen wie Nike sehen sich seit diesem Mittwoch auch der japanische Sanrio-Konzern und die US-Firma Universal Studios konfrontiert.

Im Wettbewerbsrecht ist festgelegt, dass Unternehmen untereinander keine Vereinbarungen treffen dürfen, die den Wettbewerb einschränken, verfälschen oder verhindern.

Bei Merchandisingprodukten handelt es sich um Produkte wie Kleidung, Schuhe, Taschen oder Spielzeug, die mit Bildern oder Text bedruckt werden, um sie für die Käufer attraktiver zu machen. Letztlich können den Unternehmen empfindliche Strafen von bis zu zehn Prozent ihres Gesamtumsatzes drohen.

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