FIFA-Korruptions-Skandal: Jorge Arzuaga bekennt sich zu 25-Millionen-Schmiergeldzahlung

Arzuaga gesteht Schmiergeldzahlungen in Millionenhöhe

New York Ein früherer Banker des Schweizer Vermögensverwalters Julius Bär hat sich in Zusammenhang mit dem Fifa-Korruptionsskandal der Geldwäsche schuldig bekannt.

Demnach arrangierte er zwischen 2010 und 2015 Schmiergeld-Transfers in Höhe von 25 Millionen US-Dollar.

Das Schuldbekenntnis erfolgte nach einer Einigung mit der Staatsanwaltschaft. Damit seien über schwarze Konten Bestechungsgelder an einflussreiche Fußball-Funktionäre geflossen, die lukrative Marketingrechte kontrollierten. Dabei habe er aktiv Mantel-Firmen gegründet und Konten eingerichtet, deren eigentlicher Inhaber ein hoher argentinischer Fussballfunktionär war, wie es in dem Statement des Department of Justice (DOJ) heisst. Unter diesen sei auch der 2014 verstorbene Präsident des argentinischen Fußballverbandes, Julio Grondona, gewesen. Das Urteil gegen Arzuaga wird am 4. Januar 2018 erwartet.

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