Ice: Neues Smartphone bei Amazon in Planung

Codename „Ice“ Amazon plant Comeback mit zwei neuen Smartphones

Statt mit "Fire OS" soll das "Ice Phone" mit Android 7.1 ausgeliefert werden - ein wichtiger Schritt, um im Massenmarkt punkten zu können, da das App-Angebot im Google Play Store doch deutlich umfangreicher und spannender ist. Es hatte eine Telekom-SIM-Lock, ein recht klobiges Design, eine ungewohnte Nutzeroberfläche und sämtliche Apps besaßen eine Amazon-Verknüpfung. Gadgets 360 zufolge will sich Amazon mit seinem neuen Projekt dieses mal nicht auf den US-amerikanischen oder europäischen Markt konzentrieren, sondern auf den indischen.

Mit dem Fire Phone hatte Amazon vor zwei Jahren versucht, sich auch im Smartphone-Segment als ernstzunehmender Hardware-Anbieter zu positionieren.

Eines der Geräte soll mit einem Display zwischen 5,2 und 5,5 Zoll daherkommen.

Amazon wagt einen zweiten Anlauf auf dem Smartphone-Markt. Nougat als Betriebssystem ein Snapdragon 435 Prozessor mit 2GB RAM und 16GB internem Speicher und dazu ein Fingerabdruckscanner und eine 13 Megapixel nutzende Hauptkamera auf der Rückseite.

Amazon hatte das Android-Smartphone "Fire Phone" im Jahr 2014 auf den Markt gebracht.

Diese Ice Phone Modelle sollen im Gegensatz zum Fire Phone auch alle Google Services supporten und somit einen der größten Kritikpunkte des Fire Phones beseitigen. Damit ist erstmal offenbar Schluss. Es trägt den Namen "Ice", berichtet Gadgets 360.

Amazon und Google kommen sich zunehmend in die Quere und konkurrieren in immer mehr Märkten miteinander: Derzeit stehen vor allem Google Home und Amazon Echo im Fokus, aber auch bei Tablets und TV-Sticks beackern beide Unternehmen den gleichen Markt. Zuvor hatte es jahrelang Gerüchte um ein Smartphone des Versandhändlers gegeben. Weltweit gingen wohl nur 35.000 Exemplare über die Ladentheke. Wenige Monate nach der Präsentation begann man bereits mit dem Abverkauf des Restbestandes für 150 Euro. Doch aus dem Handymarkt will sich der Online-Versandhändler damit nicht verabschieden. Fünf Kameras finden hier Platz und sollen für ein plastischeres Smartphone-Erlebnis sorgen. Doch die Kunden wollten das Handy nicht haben, Amazon blieb auf den Lagerbeständen sitzen.

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