Mindestens 20 Tote bei Anschlag auf Restaurants in Mogadischu

Somalias Hauptstadt Mogadischu

Bei einem Anschlag auf Restaurants in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind nach Angaben der Behörden mindestens 18 Menschen getötet worden. Der Sprecher machte die islamistische Shebab-Miliz für die Tat verantwortlich. Die Angreifer nahmen offenbar auch Geiseln.

Die Polizei sprach von sechs Todesopfern. Mindestens zwei Angreifer wurden gemäss Behördenangaben erschossen. Die Männer seien mit Militäruniformen verkleidet gewesen und hätten Fliehende in das Restaurant zurückgetrieben.

Durch die Explosion wurde außerdem ein benachbartes Restaurant getroffen. Mehrere Menschen aus umliegenden Restaurants konnten gerettet werden.

Bewaffnete Angreifer hatten beide Restaurants gestürmt und in einem der Gebäude Geiseln festgehalten. Laut Polizeiangaben seien neun Menschen ums Leben gekommen. Die Terrormiliz al-Shabab bekannte sich über den Radiosender Al Andalus zu dem Attentat. Die angegriffene Ziele seien Nachtclubs, in denen nicht-islamische Geschäfte betrieben würden, hieß es.

Der arabische Fernsehsender Al-Arabija berichtete unter Berufung auf das in Washington ansässige Africa Center for Strategic Studies, dass Al-Shabaab allein im vergangenen Jahr mehr als 4200 Menschen getötet habe. Sie ist mit dem Terrornetzwerk Al Kaida verbunden und will am Horn von Afrika einen Gottesstaat errichten. Allerdings kontrolliert die Miliz immer noch einige ländliche Regionen und verübt regelmäßig Anschläge.

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