Prozess wegen Attacke gegen Frau auf U-Bahn-Treppe hat begonnen

Auf dem Fahndungsvideo ist zur erkennen Die Frau wurde in den Rücken getreten

Der Angeklagte Svetoslav S. verbirgt sein Gesicht hinter einer Mappe.

Der Prozess um eine brutale Attacke gegen eine Frau auf einer U-Bahn-Treppe in Berlin ist am Donnerstag noch vor dem Verlesen der Anklage vertagt worden. Die Verteidigung von Swetoslaw S. stellte einen Befangenheitsantrag gegen eine der Schöffinnen vor dem Berliner Landgericht. Den Antrag muss das Gericht nun erst prüfen.

Ihre Artikelempfehlung des Artikels "Attacke gegen Frau auf U-Bahn-Treppe in Berlin - Prozess vertagt" wurde versendet! Der Angriff hatte bundesweit Entsetzen und Empörung ausgelöst. Das damals 26 Jahre alte Opfer war mit dem Kopf voran eine Betontreppe herabgestürzt und hatte dabei einen Armbruch sowie eine Platzwunde am Kopf erlitten.

Völlig aus dem Nichts rammt der Angreifer seinen Fuß in den Rücken der fremden, jungen Frau. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass das Leben der jungen Frau in Gefahr war.

Videokameras hatten das Geschehen dokumentiert. Bei einer Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung droht dem 28-Jährigen eine Haftstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Der Angeklagte war zunächst untergetaucht. Der Bulgare wurde schließlich in Berlin gefasst, als er auf dem Busbahnhof von einer Reise aus Südfrankreich ankam. Die Polizei hatte während der Ermittlungen die Bilder einer Überwachungskamera aus dem U-Bahnhof veröffentlicht.

Zudem werden Svetoslav S. auch exhibitionistische Handlungen vorgeworfen. Zwei Wochen vor der mutmaßlichen Attacke im U-Bahnhof soll sich der Verdächtige am helllichten Tag auf einem Parkplatz im Stadtteil Reinickendorf vor zwei Frauen entblößt und sich selbst befriedigt haben, 35 Minuten später habe er dies in einer Grünanlage vor einer Zeugin wiederholt.

Der Angeklagte ist nach Angaben von Ermittlern in Deutschland nicht vorbestraft.

In seiner Heimat Bulgarien ist er bei Justiz und Polizei kein Unbekannter: Dort fiel er wegen Diebstahls und Fahren ohne Führerschein mehrmals auf.

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