Roaming-Aus am 15. Juni

Telefonische Grüße vom Strand sind künftig keine Kostenfalle mehr

Gleiches gilt für den Versand von SMS-Kurznachrichten und das mobile Surfen im Internet. Es gibt aber Ausnahmen.

Die europäischen Telekom-Unternehmen haben zum Beispiel nun die Möglichkeit, sich die Kosten für die Auslandsnutzung ihrer Kunden jeweils gegenseitig bezahlen zu lassen.

Leider nicht. Wer im Ausland lebt, kann den österreichischen nicht Tarif verwenden. Denn hierfür gelten die "Roam Like at Home"-Regeln nicht".

Im Ausland genauso viel zahlen wie zuhause: Die EU schafft das Roaming 2017 komplett ab. Theoretisch könnte man also mit der SIM-Karte aus Lettland in Belgien viel Geld sparen. Damit soll das permanente Roaming unterbunden werden.

Doch bevor Verbraucher ihr Smartphone nun auf Reisen im EU-Ausland ständig in Benutzung haben, sollten sie sich genau mit den Bedingungen ihres Mobilfunkanbieters zum Roaming beschäftigen. Er wollte verhindern, dass Kunden im Heimatland dauerhaft mit preiswerteren Verträgen eines anderen Mitgliedslands telefonieren können. So sieht es die neue "Roam Like at Home"-Regelung der Europäischen Union (EU) vor". Über mögliche Beschränkungen müssen Tarifanbieter ihre Kunden aber im Vorfeld informieren. Es ist auch egal, ob man ein Telefonie/SMS/Datenpaket hat oder für jeden einzelnen Anruf/SMS/Datenverbrauch zahlt. Juni gibt es kein Roaming mehr für das europäische Ausland. Eine solch individuelle vertragliche Vereinbarung zwischen dem Kunden und dem Anbieter kann selbstverständlich die gesetzlich verankerte Roaming-Regelung aushebeln. Die Infos dazu finden sich auch auf den Homepages der einzelnen Betreiber. So kostete der günstigste Vertrag für 600 Freiminuten, 225 Gratis-SMS sowie einem Datenvolumen von einem Gigabyte Anfang 2016 in Ungarn 60 Euro im Monat, aber nur acht Euro in Estland (plus Mehrwertsteuer). Sind 80 bzw. 100 Prozent dieser Kostengrenze verbraucht, muss der Anbieter den Konsumenten per SMS benachrichtigen. Das macht eigentlich keinen Sinn. Hier wird das Fair-Use-Limit bei fast allen Tarifen ausreichen. Darüber hinaus haben viele heimische Anbieter in den letzten Wochen auch eigene Inlandstarife gestartet. Teures Telefonieren, Kurznachrichtenschreiben und Internetsurfen wird dann zum überwiegenden Teil der Vergangenheit angehören. Hintergrund ist, dass die Mobilfunkpreise stark schwanken. Diese Anrufe kosten daher ab dem 15. Juni genau so viel wie vorher. Mit diesen ist die Mobilfunknutzung nur im Inland möglich. Aber auch hier gilt das "Fair-Use"-Prinzip".

Und: Auf Kreuzfahrtschiffen gelten weiter teure Roaming-Tarife. Die Roaming-Verordnung gilt auch nicht auf Schiffen und in Flugzeugen. Auf Dauer kann das zu einer Umschichtung der entstehenden Kosten führen.

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