Täter wollte Polizeibeamte an Münchner S-Bahnhof vor Zug stossen

Die Polizei hat die Lage unter Kontrolle

Es seien keine Hinweise erkennbar, dass der Einzeltäter aus religiösen oder ideologischen Gründen gehandelt habe. Einen terroristischen Hintergrund schloss die Polizei aus. Daraufhin sei eine Streife zum Bahnhof Unterföhring gerufen worden, sagte da Gloria Martins. Fahrgäste in der gut besetzten S-Bahn auf der Flughafen-Linie Richtung München alarmierten die Polizei. Da greift einer der Randalierer den Polizisten plötzlich an, versucht ihn ins Gleisbett zu stoßen. Das kann der Beamte verhindern. "Danach ist eine Rauferei am Boden entstanden", sagte da Gloria Martins. Dabei gelangte der Täter den vorläufigen Angaben zufolge an die Pistole des Polizisten, von der er auch sofort Gebrauch machte. Der 37-jährige Deutsche schoss laut Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins zudem auf zwei unbeteiligte Passanten, die unter anderem am Arm getroffen wurden. Die Beamtin schießt auf den Mann, trifft ihn.

Der Täter wurde ebenfalls getroffen und verletzt. Der Täter konnte, so berichtete die Zeitung tz, sei gefasst werden. Streifen der Münchner Polizei und der Bundespolizei stellten den Mann kurz darauf an einem Bürogebäude und nahmen ihn fest.

Er befindet sich derzeit in medizinischer Behandlung.

München.Wie die Münchner Polizei mitteilt, ist es am Dienstagmorgen am S-Bahnhof Unterföhring zu einem Schusswaffengebrauch gekommen.

Am Morgen kam es am nordöstlichen Stadtrand von München zu einer Schießerei. Er ist offenbar in der Vergangenheit nicht polizeilich aufgefallen.

Hintergründe und Einzelheiten des Vorfalls waren noch vollkommen unklar. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht, betonte eine Polizeisprecherin am Vormittag. Der Polizeieinsatz ist inzwischen beendet.

Um 14 Uhr will die Polizei in einer weiteren Pressekonferenz neue Details bekanntgeben.

Mit einem Großaufgebot sicherte die Polizei den S-Bahnhof ab. Über Twitter bestätigte die Polizei München die verletzte Person.

Vor gut einem Jahr hatte ein Amokläufer am S-Bahnhof Grafing - ebenfalls im Münchner Speckgürtel gelegen - einen Menschen getötet und drei verletzt.

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